viernes, 26 de octubre de 2018

Udaipur

Am 11. Februar kommen wir schon gegen vier Uhr morgens in Udaipur an. Wie gern wären wir noch ein wenig liegen geblieben! Auch wenn es unterwegs etwas rumpelt, schläft man im Bus auf der Doppelmatratze mit Unterbrechungen ganz gut. Da es noch dunkel ist, suchen wir in der Nähe ein Hotel, um dort bis Tagesanbruch zu warten. Wir bestellen einen Tee, der ganz scheußlich ist, und warten im Restaurant. Trotz der frühen Uhrzeit, ist die Musik ganz schön laut und irgendwann fragen wir, ob sie die Lautstärke nicht etwas drosseln können. Als es hell wird, schultern wir unsere Rucksäcke und gehen Richtung Zentrum, das noch ein ganzes Stück entfernt liegt. 

Auf einem Platz wird jede Menge Grünzeug verkauft und Kevin bekommt einen Strauß geschenkt. Wir sind nicht ganz sicher, denken aber, dass es für die Kühe ist. Auch in Pushkar hatte ich einen kleinen Stand gesehen, an dem die Leute Grünzeug kaufen, um es dann den Kühen zu geben.

El 11 de Febrero llegamos al rededor de las 4am a Udaipur. Nos hubiera gustado gustado dormir un poco más en el bus, pero por sorpresa habíamos llegado temprano. Como todavía era oscuro para buscar alojamiento, fuimos a un hotel a esperar que amanezca. Tomamos un té en el restaurant. A pesar de que ser tan temprano, la música en el restaurant estaba a tope. Cuando ya empezó a amanecer salimos en dirección al centro. Vimos como por las calles pasaban autos y tuk-tuks con la comida de las vacas. Descargaban los forraje, y los apilaban en las esquinas. Los indios compraban en alguna de las esquina un poco comida para las vacas, y hacia una ofrenda dandole de comer a ese animal tan sagrado.


Vom Platz geht eine Straße ab, an der die erste Unterkunft liegt, die wir im Internet rausgesucht haben. Das Zimmer ist schön und, als wir auf die Dachterrasse kommen, ist gerade die Sonne aufgegangen. Der Preis ist aber etwas höher, obwohl das Hotel weiter weg vom Zentrum liegt, und so wollen wir es uns überlegen. 

Vimos el amanecer desde la terraza de un alojamiento. Visitamos unos dos ó tres alojamientos antes de elegir donde nos íbamos a quedar. Nos terminamos quedando en uno que tenía una terraza con vista a la ciudad, y a lago. Cómo nuestra habitación todavía no estaba lista, esperamos en la terraza donde fuimos invitados con un té.


Die zweite Unterkunft, die wir uns anschauen wollen, ist bereits ausgebucht, aber wir gucken uns ein Zimmer im Nachbarhaus an. Das Zimmer im Erdgeschoss ist zwar günstig, aber gefällt uns nicht so gut. Es gibt noch ein Zimmer im dritten Stock, aber dafür müssen wir noch warten bis die Gäste ausgecheckt haben. Wir trinken in der Zwischenzeit einen Tee auf der Dachterrasse, von wo man einen tollen Blick auf den See hat. 

Kevin geht anschließend los, um das Hostel gegenüber zu sehen und als er wieder da ist, gehe ich auch nochmal los um ein anderes Hotel zu besichtigen. Letztendlich bleiben wir aber wo wir sind. Das Zimmer ist schön und dass das Badezimmer anfängt zu stinken, merken wir erst später. 

Obwohl unsere Nacht kurz war, sind wir erstaunlich fit und wollen los, um die Stadt zu erkunden. Unser Weg führt uns zuerst zum großen See, von wo man einen tollen Blick hat. In der Nähe haben wir ein kleines Café gesehen, wo wir auf dem Rückweg einen Milchkaffee trinken und Rührei essen. Danach werfen wir einen Blick in den Tempel und gehen weiter zum Palast, in dem bis 1956 der Maharana von Mewar regierte. Wir kaufen nur das Ticket, um den Koplex besichtigen zu können, lassen aber das Museum aus. Rajasthan hat einfach zu viele Burgen und Paläste, um sie sich alle anschauen zu wollen. Wir bewundern den Palast von außen und wandern weiter zu dem Teil des Anwesens, der heute ein Luxushotel ist. Da keine Gäste da sind, ist man so nett und bittet uns herein. Wir bewundern die Aussicht von innen, die Möbel und die Bilder an den Wänden.

Esa mañana salimos a recorrer el centro de la ciudad. Nuestro primer destino fue el lago. La vista era increíble, y hacia recordar a la película Octopussy (película antigua del agente 007, firmada en la mismísima ciudad). Hicimos una pausa en un café, cerca del lago.
Luego continuamos para visitar un templo, y seguimos caminando hacia el palacio. Compramos solamente un ticket para visitar el palacio desde afuera. Nos deslumbramos de lo hermoso que era el complejo. Entramos a un hotel de lujo que se accedía desde el palacio. El personal fue muy amable con nosotros, y nos invitó a conocer el lujosísimo hotel por dentro y también a conocer la piscina.








Vom Palast geht es weiter zum See, von wo man einen tollen Blick hat. In der Mitte des Sees liegt das Lake Palace Hotel, wo 1983 Teile von Octopussy gedreht wurden. Wir flanieren eine Weile entlang dieser Seite des Sees und gehen anschließend außerhalb der Burgmauern zurück ins Zentrum. Jetzt merken wir doch, dass wir ganz schön müde sind und entscheiden uns dazu im Hotel etwas auszuruhen. 

Richtig schlafen kann ich aber nicht und, weil ich hungrig bin, mache ich mich auf den Weg etwas Obst und Gemüse zu kaufen. Ich muss ganz schön weit laufen, aber nach einer halben Stunde finde ich einen kleinen Markt, wo ich Obst, Tomaten und Rettich kaufe. An einer Stelle sitzen mehrere Frauen und flechten Körbe und ich setze mich eine Weile dazu, bevor ich mich wieder auf den Rückweg mache. 

Caminamos al costado del lago. Paseamos por los palacios y disfrutamos el del sol. Tomamos unas fotos, y después ya nos decidimos por volver a nuestro alojamiento, ya que todavía estábamos cansados del viaje. Chris no pudo dormir, y cómo teníamos un poco de hambre, ella salió a comprar algo de frutas y verduras. Después de un rato caminar, encontró un mercado, en donde algunas mujeres estaban sentadas haciendo unos canastos de mimbre. Chris se quedó sentado junto a ellas para apreciar como trabajaban.





Zu Hause freut sich Kevin über das Obst, aber trotzdem brauchen wir noch eine richtige Mahlzeit. Wir schauen im Internet, wo wir wohl hingehen könnten und entscheiden uns für das Millets. Bevor es losgeht, gehen wir noch einen Moment auf die Dachterrasse, wo gerade die Sonne untergeht. Im Dunkeln erreichen wir später das von uns ausgesuchte Restaurant, aber trotz guter Kritiken schmeckt uns das Essen nicht besonders und als wir zahlen, müssen wir mal wieder die Rechnung berichtigen.

Mucha alegría me dió ver a Chris volver con frutas y verduras. Por la noche quisimos ir a cenar. Tras leer en internet críticas de restaurantes nos decidimos por el Millets. Antes de salir, nos volvimos a sentar en la terraza para disfrutar de la vista y del atardecer. A pesar de tener buenas críticas el restaurant, no nos sentimos sorprendidos, ni maravillados por la comida, y algo que ya nos venía dando mal gusto nos volvió a suceder: la cuenta estaba mal. Nos sorprendió que no se hayan disculpado, parecía una estafa normal que venía sucediendo a diario. 



Am nächsten Morgen besichtigen wir das Bagore-ki-Haveli, das im 18. Jahrhundert erbaut wurde. Es liegt direkt am See und man hat einen schönen Blick von den oberen Mauern. Die zahlreichen Ausstellungsräume zeigen wie die Familie gelebt hat und typische Dinge des Alltags. Interessant ist auch die Turbansammlung und der Raum voller Marionetten.

Nach dem Haveli steuern wir ein Café an, das wir am Vortag gesehen haben. Es liegt direkt am See und wir genießen wieder die Aussicht. Hier hätte ich den ganzen Morgen sitzen bleiben können, aber wir wollen noch ein wenig durch die Altstadt von Udaipur streifen. Wir werfen auch einen Blick in den Tempel, aber dort ist gerade eine Zeremonie im Gange, bei der die ganze Zeit eine Glocke geläutet wird. Da uns das fast taub werden lässt, suchen wir wieder das Weite. Die Gassen, in die wir einbiegen, sind ganz still und wir genießen unseren Spaziergang ohne das nervige Gehupe. An einer Straßenecke entdecken wir einen Frisör und Kevin lässt sich spontan die Haare schneiden.

La mañana siguiente visitamos el Bagore-ki-Haveli, construido en el siglo XVIII. Quedaba directo al lago, y ofrecía una vista estupenda desde la parte superior de los muros. Dentro del edificio uno podría recorrer el museo, dónde se explicaban como se llevaban a cabo las bodas tradicionales. Se podían ver los patios interiores del edificio, que eran sorprendentes. Había también un cuarto de marionetas, otro cuarto con turbantes y algunos artefactos. Para entrar había que pagar una entrada y además un impuesto adicional a la cámara de fotos.

Luego del Havali, caminamos por la ciudad y descubrimos sus barrios. En una peluquería local me decidí espontáneamente a dejarme cortar el pelo. El lugar era muy auténtico y al final del corte estaban incluido unos masajes en la cabeza.








Vom Frisör geht es weiter, bis wir einen Bäcker entdecken. Vom Duft angelockt, werfen wir einen Blick in die Auslage und kaufen von verschiedenen Keksen ein paar, um alle mal zu probieren. Einer ist besser als der andere!
Compramos algunas galletas en una panadería tradicional, y seguimos caminando para tratar de encontrar un mercado.




Eigentlich sind wir auch auf der Suche nach etwas Richtigem zu essen, aber es ist gar nicht so leicht ein Lokal zu finden. Nach einer weiteren halben Stunde werden wir fündig. Aus einem von außen nicht einsehbarem Lokal kommt gerade eine einheimische Familie heraus und da wissen wir schon, dass wir hier richtig liegen. Wir studieren die Karte und als wir nach einem Thali Set fragen, werden wir ein Stockwerk höher geschickt. Dort essen alle Thali Sets und die Bedienungen sind stets da, um Currys oder Chapatis nachzufüllen. Alles ist sehr lecker und so essen wir gefühlt für vier Personen. Vielleicht zu viel, denn Kevin fühlt sich so lala, als wir uns in der Hitze auf den Rückweg machen. Leider müssen wir noch eine ganze Weile gehen. Die enge Straße ist an einer Stelle total verstopft und es wird überall gehupt. Die Roller stehen so dicht, dass man auch zu Fuß kaum durchkommt. So sind wir total erschöpft, als wir wieder im Hotel ankommen und müssen erstmal ausruhen. 

Vielleicht wären wir einfach im Bett liegen geblieben, aber zum Glück sind wir noch mit Archie verabredet. Archie habe ich 2009 in Edinburgh kennengelernt. Ich hatte eine Freundin in St. Andrews besucht und musste eine Nacht in Edinburgh übernachten, weil mein Flug am nächsten Morgen schon so früh ging. Archie war mein Couchsurfing-Host und nahm mich zu einem tollen schottischen Tanzfest mit. Als Kevin und ich vor ein paar Tagen durch Jaisalmer streiften, trafen wir dort auf Archie. Was für ein Zufall! Da wir in Jaisalmer nicht fit waren, hatten wir es nicht mehr auf ein Bier geschafft, aber das wollen wir heute in Udaipur nachholen. Unser Treffpunkt ist das Ambrai Ghat, ein toller Ort, um sich den Sonnenuntergang anzuschauen. Besonders der gegenüberliegende Palast bietet in dem Licht ein tolles Fotomotiv.

Al mediodía buscamos un lugar para almorzar. Caminando por las calles del la ciudad no nos fue fácil decidirnos por un restaurante, hasta que pronto vimos como a 15 personas saliendo de uno.  No lo dudamos mucho y nos sentamos en la parte superior del restaurante, donde servían los Thali sets. En la parte inferior del restaurante se comía a la carta, pero a lo que nosotros nos interesaba era la bandeja de con los currys y el arroz. Los mozos nos ofrecían constantemente rellenar los currys, servirnos con más pan y arroz hasta que no podamos más. La comida era muy picante, y no me sintió muy bien a la panza. Tras regresar a nuestro alojamiento volvimos a sentir la india en pleno auge: Las motos y los bocinazos resonaban por los callejones. Yo ya no veía la hora de llegar a nuestra habitación y recostarme a descansar.

Por la tarde nos encontramos con Archie, un amigo de Chris que conoció en Edimburgo haciendo  Couchsurfing hace ya unos 10 años. Con el quedamos para ver el atardecer del otro lado del lago.




Als die Sonne untergegangen ist, suchen wir uns ein nettes Lokal in der Nähe und trinken ein leckeres Bier. Die Aussicht ist auch schön und wir tauschen uns über unsere Reise aus. Archie war vorher schon auf einer Hochzeit in Calcutta. Spannend!


Cuando calló el sol, tomamos unas fotos y luego de ver el atardecer nos mudamos a un bar donde acompañamos la charla con unas cervezas.


Am nächsen Morgen gönnen wir uns wieder einen Kaffee in dem schönen Café am See. Unser heutiger Plan ist es einen anderen See zu besuchen und rauf zum Monsoon Palast zu gehen, den man schon aus der Ferne sieht (und auch im James Bond Film von 1983). Auf dem Weg dorthin streifen wir durch enge Gassen und müssen ein paar Mal umkehren, weil wir in einer Sackgasse landen. Die Menschen grüßen uns freundlich und besonders die Kinder sind neugierig und wollen Fotos machen. Als wir das nette Viertel verlassen, ist der Weg nicht mehr so schön und, als wir endlich ankommen, ist auch der See eine Enttäuschung. Der Palast sieht noch weit weg aus und so kehren wir lieber um. Diesen Marsch hätten wir uns sparen können und wären besser im Café sitzen geblieben. 

Wieder im Hotel überlegen wir, was wir essen können, aber wir sind etwas ratlos. In der Nähe sind nur touristische Lokale und da schmeckt das indische Essen nie so wirklich gut. In unserem Hotel wird das nicht besser sein und so entscheiden wir uns dafür aus unserer Dachterrasse gebratenen Reis und gbratene Nudeln zu bestellen. Da kann man nicht viel falsch machen, denke ich. Ein großer Fehler (wie ich in der Nacht feststellen werde)!!!

Nach dem Essen wollen wir noch eine Runde durch den Ort gehen, weil wir gelesen haben, das heute zu Ehren der Göttin Shiva gefeiert wird. Vorgestellt hatten wir uns das aber anders und sind überrascht, dass vor den Tempeln riesige Boxen aufgestellt wurden, aus denen Technomusik schallt. Die Musik ist so laut, dass wir uns jedes Mal die Ohren zuhalten müssen, wenn wir an einem Tempel vorbeikommen. Als wir den Eingang des Palasts erreichen, sehen wir, dass das Gelände noch göffnet ist und es findet sogar eine Veranstaltung statt. Ausgestellt wird der Mond (Museum of the Moon von Luke Jerram) und es ist wirklich ein interessanter Anblick. Wir kommen gerade in dem Moment als Arvind Singh Gewahr, der mit seiner Familie noch einen Teil des Palastes bewohnt, ein paar Worte sagt. 

El próximo día nos levantamos, y para desayunar fuimos a un café que estaba pegado al lago. Nos sentamos en unos banquitos y disfrutamos del sol. Nuestro plan para este día era visitar otro lago, que quedaba un poco más en las afueras y el palacio que quedaba en una cima. Salimos a pie, y descubrimos esta vez los barrios al otro lado del lago. De camino vimos como en algunos templos se estaban preparando para bodas y otros para la gran celebración de la noche rindiendo honores al dios Shiva.

Llegamos después de un largo rato caminar al lago. Nos nos había gustado mucho, y nos terminamos decidiendo en contra de continuar hasta el palacio. Regresamos a la ciudad. La música ya resonaba por la calles, ya que se preparaban para la gran fiesta de la noche.

De vuelta en el hotel almorzamos en la terraza. Los cocineros eran unos chicos demasiado jóvenes, por lo que no nos daba mucha expectativa. Sin embargo pedimos unos platos simples. Arroz frito y fideos con verduras. Después del almuerzo nos vino un gran arrepentimiento, acompañado con dolores estomacales, lo que nos dejó a los dos tirados un poco en la cama.

Por la noche salimos a ver lo que sucedía en la ciudad y a descubrir la fiesta en honor a Shiva. Curiosamente afuera de los templos hindus, habían puesto altoparlantes gigantes de donde se escuchaba música electrónica psicodélica, y por las calles los jóvenes repartían gratuitamente unos tragos blancos alucinógenos, los que dejamos por ahí sin beber. Nos pareció una reverencia un poco curiosa, pero no queríamos dejar de ver lo que pasaba en esa calles.

Llegamos al palacios y compramos entradas para volver a entrar, porque nos habían dicho que por la noche era una experiencia muy linda. Al entrar nos encontramos con la sorpresa de que esa noche había una exposición de la luna. Habían colgado una luna enorme que quedaba en el centro de los jardines del palacio. Fue algo muy impresionante que convocó a la asistencia del Maharana de Udaipur, un considerado custodio del imperio Sri Eklingji (dios Shiva).









Eine nette Sache zum Abschied, morgen Nachmittag wollen wir den Nachtbus nach Aurangabad nehmen. Leider ist mir das Abendessen so schlecht bekommen, dass wir unsere Abfahrt aber noch um einen Tag verschieben müssen. Ich ärgere mich tierisch, dass die jungen Köche mich vergiftet haben und verbringe den ganzen nächsten Tag im Bett.

Fue una linda despedida con noche de luna. A la mañana queríamos partir hacia Aurangabad en un bus nocturno, pero la comida del hotel nos dejo tan mal que tuvimos que quedarnos una noche extra para recuperarnos. 

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