miércoles, 12 de septiembre de 2018

Jodhpur

Am 31. Januar nehmen wir den Zug nach Jodhpur. Die Zugfahrt dauert nur 4 Stunden und wir kommen um kurz vor sechs an. Es ist wieder ein ganzes Stück bis zu unserer Unterkunft, aber wir gehen trotzdem zu Fuß. Nach ein paar hundert Metern machen wir einen kurzen Stopp, denn an einem Stand wird Chole mit Brot verkauft. Danach geht es weiter durch die Straßen der blauen Stadt, die anschließend zu kleinen Gassen werden. Trotz unserer Rucksäcke auf dem Rücken macht es Spaß das Leben auf der Straße zu beobachten und ganz besonders beeindrucken mich die (überwiegend blauen) Häuser der Altstadt. 

El 31 de enero tomamos el tren hacia Jodhpur. El viajé duró unas 4 horas aprox, llegando al rededor de las 6pm. Caminamos desde la estación hasta nuestro alojamiento, aunque quedaba algo lejos. De camino (a eso de los 5 minutos) hicimos una pausa para comer un Chole y Chapatti, en uno de los puestitos de la calle. Esta ciudad era otro caos más. A medida que nos acercábamos a nuestro alojamiento, empezamos a reconocer las famosas casas típicas azules de la ciudad azul. 





Als wir schon vermuten uns verlaufen zu haben, finden wir doch noch unsere Unterkunft, die sich in einem der typischen Häuser befindet. Wir sind ganz schön geschafft, aber zu unserem Leidwesen dauert der Registrierungsprozess ewig lang. Der Besitzer lässt uns den Fragebogen, den die Regierung für jeden Übernachtungsgast aufgestellt hat, selbst am Computer ausfüllen. Als alles fertig ist, beziehen wir unser kleines Zimmer und werfen einen Blick auf die Dachterrasse. Dort ist der Mond gerade aufgegangen und auf der anderen Seite hat man einen super Blick auf die riesige Burg Jodhpurs.

Nuestra habitación quedaba en el tercer piso del Guesthouse. Era simple, pequeña y recién pintada (olía todavía un poco a pintura). Las ventanas no cerraban muy bien lamentablemente, por lo que se escuchaba el ruido proveniente de la calle. La terraza tenía una muy buena vista del casco antiguo de la ciudad,  del castillo y de una bellísima luna llena.




Wir sind hungrig und müde, aber sind auch noch mit Rohit von Couchsurfing verabredet. Er konnte uns nicht bei sich aufnehmen, hat aber Lust uns zu treffen. Wir entscheiden uns dafür direkt in unserer Unterkunft etwas zu essen zu bestellen und danach mit Rohit irgendwo einen Kaffee trinken zu gehen. Das Essen dauert aber lang und so wird das Essen gerade erst serviert als Rohit ankommt. Wir fragen den Hotelbesitzer, ob unser Bekannter sich zu uns auf die Dachterrasse setzen kann. Er sagt ja, behandelt unseren Besuch aber trotzdem schlecht. Das schlimmste ist, dass er sich zu uns setzt und ohne Punkt und Komma erzählt. Wenn ich doch mal mein Wort an Rohit richten kann und der etwas erzählt, wie z.B. von dem Garten, den er uns am nächsten Tag zeigen will, macht der Hotelbesitzer den Vorschlag mies oder behauptet das Gegenteil. Zum verrückt werden! Als Rohit aufbricht sind wir froh, dass diese unangenehme Situation zu Ende ist. 

Am nächstem Morgen nehmen wir wie mit Rohit verabredet den Bus aus der Stadt raus nach Mandore. Dieser alte Ort war im 6. Jahrhundert der Sitz einer indischen Dynastie, die bis ins 9. Jahrhundert große Teile Rajasthans beherrschte. Im Mandore Garten bewundern wir die zahlreichen Chhatris (Scheingräber) vieler Herrscher Jodhpurs und gehen auch rauf auf einen Hügel, von wo man einen Blick auf die Ruinen des Mandore Forts hat. Nett anzusehen sind auch die Affen, die im Garten herumtollen. 

Estábamos cansados y lo que más hubiera querido en esta noche era ir directamente a dormir, pero no pudimos porque Christine había quedado con Rohit de Couchsurfing para vernos. Rohit vino a nuestro alojamiento. Pasamos a la terraza para conversar, y el dueño del alojamiento también se sumo a la terraza y se sentó junto a nosotros en la mesa para arruinarnos la conversación con Rohit. A todo momento interrumpió y contradijo a Rohit. No sólo estaba cansado para hacer charla con Rohit, además tenía que escuchar al dueño que era una de las personas más pesadas que habíamos conocido en todo el viaje. Por suerte Rohit se fue a casa después de no soportar más al dueño y quedamos con él para vernos el próximo día por la mañana en el parque Mandore.

Tomamos el bus temprano y nos encontramos con Rohit en la puerta del parque. Según él había que estar muy temprano, porque temprano era cuando más aves se podía apreciar. Eso implicó dormir poco.
El parque era sorprendente, había para ver de todo. Vimos las ruinas de un fuerte, también habían Chhatris (las tumbas de personas que no estaban enterradas), edificaciones sorprendentes, cuevas. Sinceramente valía la pena totalmente pasearse por el complejo, a pesar de que el pesado dueño del Guesthouse decía que no valía la pena ir (para contradecir a Rohit). Los macacos de cola larga se aprecian de vez en cuando. Era sorprendente verlos que tan alto podían saltar y colgarse. 











Auch einen kleinen Tempel besuchen wir, der innen nur von Kerzen erleuchtet ist. Wir hätten aus Respekt eigentlich keine Fotos gemacht, aber Rohit ermutigt uns dazu. Es ist auf der einen Seite interessant, was Rohit erzählt, auf der anderen Seite merken wir aber, dass er nicht wirklich an einem Gespräch interssiert ist, sondern einen Monolog hält. Auch waren wir von einer kurzen, morgndlichen Runde durch einen Garten ausgegangen, da Rohit danach zur Arbeit wollte, und hatten nicht gefrühstückt. Jetzt ist es schon nach Mittag und wir haben Hunger und unglaublichen Durst. 

Estuvimos caminando más de tres horas sin pausa con Rohit, mientras él nos explicaba todo acerca de la India. Tenía sin duda mucho para contar y si no le poníamos una stop podía seguir hasta la media noche. Era muy interesante, pero intenso en algunos momentos, y nosotros habíamos dormido poco. Él ya nos había planeado todo el día. Después del parque siguió con su moto al autobús que nos llevaba al fuerte para comprobar de que nos bajemos en la parada correcta. Yo se que lo hacía con toda su buena voluntad, pero nos pareció un poco mucho. 






Wir sind also froh, als wir endlich am Ausgang ankommen. Wir sagen Rohit, dass wir als nächstes die Burg besichtigen wollen und er schreibt uns die Haltestelle auf, an der wir aussteigen sollen. Trotzdem fährt er dem Bus hinterher, um uns von der Haltestelle in die richtige Richtung zu schicken. Das ist natürlich nett gemeint, aber unsere Geduld ist schon arg strapaziert. Wir sind schließlich schon seit 5 Monaten unterwegs, da werden wir uns schon zurecht finden. Im ersten Laden kaufen wir zwei große Flaschen Wasser und ein paar Straßenecken weiter essen wir Kachoris und Samosas. Eigentlich hatten wir ein Thali-Set essen wollen, konnten aber kein entsprechendes Lokal finden. Danach geht es weiter Richtung Burg, es ist ein ganz schönes Stück und geht bergauf. In den Mauern der Burg angekommen trinken wir erstmal einen Kaffee und entscheiden uns gegen einen Besuch des Inneren der Festung. Von außen ist sie auch schon sehr beeindruckend. Wir gehen auf der anderen Seite wieder runter und von den Burgmauern hat man einen tollen Blick auf die Altstadt. 

Nos despedimos de Rohit al bajarnos y fuimos caminando hacia el fuerte. Hicimos una pausa para comer Kachoris y Samosas en un local que las preparaban en vivo y directo. Llegamos al el fuerte. Estábamos cansados, y habíamos visto  bastantes fuertes hasta el momento. Por eso esta vez decidimos no entrar, y  disfrutarlo desde las afueras. Entramos sólo para tener una mejor vista, a un café que había dentro del fuerte. Bajamos por una calle dentro del fuerte saliendo de nuevo a la ciudad antigua.







Ganz unten kommen wir ganz in der Nähe unserer Unterkunft raus. Wir wollen aber noch weiter zum Uhrenturm und dem Sardar Markt. Dort angkommen essen wir ganz in der Nähe leckere Eiersandwiches und obwohl der Stand nur ein paar Stühlchen hat, ist er gut besucht (man beachte die Menge der Eierpappen auf dem Foto). Ich kaufe mir ein Tuch, damit ich anstatt meiner Tunika auch mal Tshirt mit Tuch tragen kann. So viele Farben, da fällt die Entscheidung schwer. Wir hätten uns noch viel länger durch die Gassen und den Basar treiben lassen können, aber wir haben schon wieder unzählige Nachrichten von Rohit bekommen und haben zugesagt ihn zu besuchen. 

Nos encantó caminar por esos callejones de la ciudad antigua. Podíamos pasearnos horas por ahí y hacer fotos. Decidimos irnos a pasear al Mercado Sadar, dónde Chris compró su primera Pashmina. La razón de ir al mercado no fue la Pashmina. Tampoco fue la de ver el Clocktower. Yo quería ir, porque leímos que ahí se vendían unos muy buenos sandwiches de huevo. Paseamos un poco por los bazares del mercado y salimos para buscar el local de los sandwiches.




















Mit dem Bus kommen wir gut bei Rohit an. Dort bekommen wir Tee und lernen Rohits Sohn kennen. Später geht es ein paar Meter zum Haus von Rohits Schwester. Sie und ihr Mann haben auch einen Sohn, der uns ganz viele Fragen stellt. Die Schwester hat gekocht, aber nur für uns. So ist es etwas komisch, allein zu essen während die anderen uns zusehen. Als wir uns verabschieden, bekomme ich tolle Armreifen und Stoff geschenkt, aus dem ich mir an unserer nächsten Station eine Gurta mit Hose schneidern lassen soll. So nett, mir fehlen die Worte!

Als wir uns von der Familie der Schwester verabschiedet haben, besteht Rohit darauf uns nach Hause zu fahren. Wir hätten auch ein Tuktuk genommen. So brausen wir auf Rohits altem Roller zu dritt durch die Nacht. Es geht hoch zur Burg und auf der anderen Seite wieder runter in die Altstadt. Wir bedanken uns für alles und verabschieden uns, denn morgen wollen wir weiter nach Jaisalmer. Ich hätte die Stadt gern noch einen weiteren Tag erkundet, aber das verschieben wir auf den Rückweg.  Wir wollen von Jaisalmer wieder nach Jodhpur zurückfahren, um von hier den Zug nach Udaipur zu nehmen. 

Ya estaba oscureciendo y teníamos que reencontrarnos con Rohit, que nos iba a llevar a la casa de su hermana para cenar. Después del mercado fuimos a tomar un autobus para ir a la casa de Rohit.  Teníamos todas las indicaciones de donde: subirnos, bajarnos y caminar. Nos bajamos en una calle que era un poco oscura. Cruzamos un túnel y unos minutos más tarde vino Rohit a buscarnos con su moto, porque vió que ya nos habíamos pasado de su casa. En su casa conocimos a su hijo, un simpático joven que me contó acerca de sus planes, de su novia, y que se la tenía que presentar al padre.

Llegamos a la casa de la hermana, que estaba a unas calles de la casa de Rohit. Nos recibió ella con su marido y luego nos presentaron a su hijo. El lugar donde se comía era particular. Era como una mezcla de cocina, habitación y living. Había una cama, un sillón, una tele y una cocina (todo junto). Ellos estaban en la cama, y nosotros sentados al lado en un silloncito, comiendo la comida que nos hizo la hermana de Rohit (sólo para nosotros, quizás ellos ya habían comido antes). Antes de despedirnos de ellos, le regalaron a Chris telas para hacerse un vestido y unas pulseras típicas de la India. 
Rohit nos trajo con su moto de nuevo a casa. Nos paseo un poco en la moto antes de devolvernos, llevándonos a un mirador que quedaba en lo alto de la ciudad, desde donde se podía ver el castillo. Fue un día largo y cansador, pero sin duda una buena experiencia en la India. 


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