miércoles, 26 de septiembre de 2018

Jaisalmer

Am 2. Februar geht es noch im Dunkeln mit einer Rikscha zum Bahnhof in Jodhpur, von wo wir den 7 Uhr-Zug zur abgelegenen Wüstenstadt Jaisalmer nehmen. Bei den halb offenen Fenstern ist es ganz schön frisch in unserem Abteil und ich hätte mir lieber noch etwas mehr anziehen sollen. Während der knapp siebenstündigen Fahrt kommt Kevin mit seinem Sitznachbarn ins Gespräch, der sagt Kevin sähe aus wie ein australischer Cricketspieler (als er uns ein Bild zeigt ist eine gewisse Ähnlichkeit wirklich nicht abzustreiten). Hardik reist nach Jaisalmer, um etwas für die Hochzeit seiner Schwester zu regeln und letztendlich werden wir sogar eingeladen! Die Hochzeit findet in ein paar Tagen in der Nähe von Jodhpur statt, liegt also auf unserem Weg. Wir sind nicht ganz sicher, ob man einfach so auf einer fremden Hochzeit auftauchen kann, aber es wäre natürlich etwas sehr besonderes eine indische Hochzeit mitzuerleben. 

Gegen 14 Uhr kommen wir am Bahnhof von Jaisalmer an und nehmen eine Rikscha zu unserer Unterkunft. Wir haben eine Zusage über Couchsurfing bekommen, auch wenn es sich dabei um jemanden handelt, der ein Hotel führt. Auf der einen Seite befürchten wir, dass Surya Couchsurfing für seine beruflichen Zwecke nutzt, auf der anderen Seite sind die Kommentare so gut, dass wir es doch versuchen wollen. Wir bekommen als erstes einen Tee auf der Dachterrasse des Hotels, von wo man einen tollen Blick auf die Burg von Jaisalmer hat. Unser Gastgeber Surya ist noch nicht da, aber jemand lässt uns schon mal einen Blick in den Katalog der Wüstentour werfen. Als unser Gastgeber kommt, bietet er uns an in einem der Zimmer etwas auszuruhen und zu duschen. Nachdem unsere Nachruhe in Jodhpur wiederholt durch bellende Hunde unterbrochen wurde und unser Wecker heute schon vor sechs geklingelt hat, nehmen wir dieses Angebot gern an. Wir dösen etwas, obwohl ich ein schlechtes Gewissen habe, denn eigentlich ist man ja da um sich etwas mit seinem Gastgeber zu unterhalten. 

El 2 de febrero viajamos en tren a a Jaisalmer. El viaje duró unas 7 horas. En una estación se subió un chico de la India con el cual conversamos durante el viaje. El viajaba a Jaisalmer para organizar algo para el casamiento de su hermana, al cual también fuimos invitados. A las bodas hindus asisten cientos y cientos de personas en lo general, y parece ser bastante normal invitar a extranjeros recién conocidos, ya que para ellos es algo especial.

A eso de las 14hs llegamos a la estación de tren de Jaisalmer y nos tomamos un Rikscha a nuestro alojamiento. Otra vez nos funcionó Couchsurfing, y curiosamente era en un Hotel. Cuando llegamos nos invitaron a pasar a la terraza del hotel, desde donde había una vista increíble del fuerte de Jaisalmer. Tomamos un té hasta que llegó nuestro anfitrión. Nos ofreció una habitación del hotel para ducharnos y descansar. El nos propuso que la ocupemos, hasta que la tenga ocupada por un huésped. Dormimos una siesta, y dos horas más tarde tuvimos que dejar la habitación y volver a la terraza. 



Zwei Stunden später müssen wir das Zimmer aber eh verlassen, denn schlafen werden wir auf der Dachterrasse. Die langen Bänke des Restaurants haben breite Matratzen, auf denen genug Platz ist. Weil wir das Gefühl haben, wir müssten uns für die Schlafgelegenheit revanchieren, bestellen wir unser Abendessen im Restaurant. Nach dem Essen lernen wir Tal aus Israel kennen, der auch mit uns auf der Dachterrasse schlafen wird.

Es wird spät bis wir endlich einschlafen und morgens sind wir wieder früh wach. Wir fühlen uns ein wenig angeschlagen und wollen uns für die nächsten Nächte eine richtige Unterkunft suchen. Die Situation, dass vielleicht etwas im Gegenzug von mir erwartet wird, macht es unentspannt. Wir buchen über Booking.com etwas und finden ein sehr günstiges Zimmer. Als wir das Abendessen vom Vortag bezahlen wollen, werden wir eingeladen und man will unser Geld nicht annehmen. Dadurch fühlen wir uns noch schlechter, denn natürlich wird von uns erwartet, dass wir die Wüstentour hier buchen, was wir aber nicht wollen. 

Tal begleitet uns zu unserer neuen Unterkunft, die sich im Inneren der großen Burg befindet. Wie eine kleine Stadt betreten wir die Festung durch mehrere Tore. Der gelbe Sandstein wirkt golden und die Häuser mit den vielen Details sind beeindruckend. Wir folgen einer schmalen Gasse bis wir unsere Unterkunft finden. Dort bekommen wir nach unserer Anmeldung auch als erstes den Ordner mit den Fotos der Wüstentour in die Hand gedrückt. Wir sagen wir würden es uns überlegen. Wie alle Touristen wollen wir die Tour natürlich auch machen, aber erst schauen, welcher der beste Anbieter ist. Man reitet ein paar Stunden auf Kamelen durch die Dünen und schlägt dann für die Nacht sein Lager in der Wüste auf. Unter freiem Himmel wird ein Abendessen gekocht und auch geschlafen. Der Sternenhimmel soll ganz beeindruckend sein. 

Wir verabschieden uns von dem Hotelbesitzer und wollen mit unserem israelischen Freund etwas Essen gehen. Eine kleinen Zwischenstopp machen wir bei einem Straßenmusiker. Tal erzählt uns, dass er in Israel Musik studiert und in Rajasthan auf der Suche nach Musik und Instrumenten ist. Er hat schon mit einigen Musikern zusammen gespielt und zeigt uns ein Video. Was wir hören erinnert uns an Gipsy-Musik bzw. es ist Gipsy Musik, denn die Sinti und Roma, die diese Musik unter anderem nach Europa gebracht haben, stammen ursprünglich aus Nordindien. Das haben wir vorher nicht gewusst, spannend! 

Danach lassen wir uns weiter durch die chaotischen Straßen treiben und finden erst etwas außerhalb ein Lokal zum Essen. An den Tischen, die am Straßenrand stehen, sitzen nur Männer und es wir ein Thali-Set serviert. Zu den drei verschiedenen Dals oder Currys gibt es leckere Chapati. Obwohl die Einheimischen alles zusammen auf dem Teller haben, will man uns wie in anderen Lokalen üblich drei kleine Schälchen für die Currys geben, aber Tal winkt ab. Er will genau wie die Einheimischen essen. Die Currys laufen so etwas ineinander, aber das ist nicht schlimm und die Männer an den anderen Tischen mischen sogar absichtlich. Das Essen is sehr lecker, die Chapatis werden ganz frisch gemacht und es wird immer wieder nachgelegt. Als Tal gerade erneut Curry bekommen hat und ein Mann ihm zwei neue Chapatis bringt, passiert die Szene, die wir nie wieder vergessen werden. Wie um zu sagen, "du willst wie die Einheimischen, jetzt zeige ich dir mal, wie dir Einheimischen essen", werden die Chapatis auf Tals Teller gelegt und der Mann fängt an mit seiner rechten Hand alles zu vermischen, obwohl das Wort matschen hier besser passt. Und das gefühlt eine Ewigkeit, bestimmt mehrere Minuten! Ich hoffe stumm, dass er mein Essen nicht zermatscht und habe Glück. Worte können das Bild der matschenden Hand nur unzureichend beschreiben und Kevin und ich müssen immer noch lachen, wenn wir an diesen Moment zurückdenken :D

Nos ofrecieron para dormir la terraza del hotel, la cual estaba muy bien porque tenia unos sillones con colchonetas muy grandes. Él único problema era que en la terraza funcionaba le restaurante del hotel, lo cual nos daba poca privacidad. Conocimos a Tal en la terraza, un músico y fotógrafo Israelí que también había aceptado la propuesta de dormir en la terraza. Nos dormimos tarde esa noche, ya que los empleados limpiaron la terraza al finalizar se jornada de trabajo.

La mañana siguiente nos despertamos temprano, porque de nuevo tenían que preparar el restaurante para servir el desayuno. Dormí mal durante la noche, y pasé frío. Decidimos entonces buscar un alojamiento en Booking. Nuestros anfitriones no querían que nos vayasemos y no nos dejaron pagar la cena de la noche anterior. Querían que a cambio le dejemos una buena recomendación en TripAdvisor, cosa que no lo hicimos porque nos estaban sobornando, pero aceptamos el soborno :)

Tal nos acompañó a nuestro nuevo alojamiento, que quedaba dentro del Fuerte. El Fuerte de Jaisalmer es muy espectacular, porque dentro del fuerte sigue viviendo gente. Había para ver templos, comercios, viviendas, etc. Era como transladarse a la vida en el año 1155. Nuestro alojamiento tenía una terraza con vista a casi toda la ciudad dentro de la fortaleza, una vista era fantástica. Sin embargo la habitacion no fue lo que nos habíamos imaginado al ver las fotos en Booking. Hablamos con los que administraban las habitaciones, y nos mandaron a un hotel amigo, donde nos dieron la mejor habitac ión, después de insistir. 
Fuimos con Tal a almorzar. Camino a un restaurante en la plaza principal, Tal nos cuenta que el estudia música en Israel, y que estaba en  Jaisalmer, porque ahi había una importante escena de músicos. Su objetivo era el de conocer músicos de la región, y escribir sobre sus encuentros. En los últimos días tuvo acercamientos con los músicos callejeros y nos enseño los videos de él tocando.

Salimos del fuerte y caminamos hacías las afueras, hacia donde la ciudad se aparentaba más a un desierto, que a una ciudad. Encontramos un puesto en la calle donde servían Thalís. Nos sentamos en una mesa larga, al costado de la calle, dónde también comían otros hombres locales. Chris fue la única mujer en la mesa. La comida se servía en la típica bandeja redonda de metal. Dentro servían tres currys distintos, que se cocinaban en ollas enormes. La comida venía acompañada con chapatis (panes sin levar). 
Como éramos los únicos turistas en la mesa, nos trajeron dentro de la bandeja de metal, unos bowls donde servirían los Currys. A Tal eso le pareció desmedido, y dijo que él no lo necesitaba, que él quería comer como un local. Le sacaron los bowls  le sirvieron los Currys (todos juntos) dentro de la bandeja. Le pusieron los chapatis encima y un hombre le mostró como comían los locales. Esto prosiguió de la siguiente forma:
El hombre con su propia mano derecha, deshizo los naans en los currys del plato de Tal. Estuvo aproximadamente 3 o 4 minutos con su mano derecha dentro del plato de Tal mezclando los chapatis con los currys, que se salían por entre sus dedos y uñas. Nos lo quedamos mirando sin casi sostener la risa por la cara de Tal, mientras hombre seguía y seguía con su mano en la comida del pobre Tal. Cuando terminó le dijimos a Tal: Ahora si vas a comer como un local =)

 




Nach dem Essen geht es für uns zurück zu unserer Unterkunft. Wir fühlen uns beide nicht sehr fit. Vielleicht die windige Zugfahrt oder die Nacht auf de Terrasse, irgendwo haben wir uns was eingefangen. Da unser Zimmer sehr einfach ist, fragen wir ob es noch ein besseres Zimmer gibt und werden ein paar Häuser weiter geschickt. Hier ist unser Zimmer deutlich schöner und wie der Name Hotel Tempel View verspricht, haben wir einen schönen Blick auf den gegenüberliegenden Tempel. Der Wechsel war eine gute Entscheidung, da wir die nächsten Tage krank im Bett verbringen werden. Abends raffen wir uns noch zu einem Abendessen auf der Dachterrasse auf, aber das Essen ist nur so lala.  

Antes del almuerzo me sentía mas o menos, y después de comer me sentí peor que nunca. Regresamos a nuestro alojamiento. Me decidí recostar. No tardó mucho tiempo hasta que llegó mi primera recaída en la India. El famoso Delhi Belly... 


Anstatt besser geht es uns am nächsten Morgen noch schlechter. Ich habe eine starke Erkältung und Kevin, der Arme, hat zusätzlich noch Fieber und Durchfall. Ich verlasse nur einmal am Tag unser Zimmer, um Bananen, Rettich oder anderes Obst zu kaufen, aber allein der Weg bis vor die Burg, ist sehr anstrengend. Das Hupen dringt einem durch Mark und Bein und ich bin immer froh, wenn ich wieder zurück bin. Ein Jammer, denn die goldene Stadt ist wunderschön, aber wir können ansonsten nur unser Zimmer hüten. Außer Bananen, ernähren wir uns überwiegend von Chapatis. Nach dem dritten Tag kompletter Bettruhe hat Kevin immer noch Fieber und wir nehmen ein Tuktuk zum nächsten Krankenhaus, um einen Arzt zu sehen. Bei der Anmeldung zahlen wir eine winzige Gebühr von 20 oder 30 Cent und Kevin kommt schnell dran. Wie man es von ayurvedischen Ärzten kennt, guckt sich der Arzt Kevins Zunge an und fühlt seinen Puls. Er stellt ein paar Fragen und schreibt jede Menge Medikamente auf, die wir ein paar Türen weiter für umsonst abholen. Der Tuktuk-Fahrer hat auf uns gewartet und bringt uns wieder bis zur Burg. Da das Fieber nicht hoch ist, nimmt Kevin aber erstmal nichts ein. Am nächsten erhalten wir eine E-mail von unserer Versicherung, dass der Arzt sie informiert hätte, wir wären noch nicht dagewesen, und wir stellen fest, dass wir im falschen Krankenhaus waren! Nochmal wollen wir aber nicht zum Arzt. Ich mache heute nur die üblichen Einkäufe und finde einen Schneider, der mir aus meinem geschenkten Stoff eine Gurta näht. 

Am nächsten Tag geht es Kevin besser und wir wollen Jaisalmer jetzt endlich in unserer Rolle als Touristen erkunden. Wir streifen erst durch die Gassen der Burg und werfen von den Mauern der Festung einen Blick auf die Umgebung. Wo die letzten Häuser aufhören, folgt nur die leere, sandige Ebene. Einst wurde Jaisalmer reich als wichtiger Stopp der Karavanen auf der Handelsroute Richtung Türkei und Europa, bis der aufkommende Seehandel der Stadt den Niedergang bescherte. Mehr Geld fließt erst wieder in die Stadt, seitdem Jaisalmer, wegen seiner Nähe zur pakistanischen Grenze, ein wichtiger Stützpunkt für das indische Militär ist. 

El próximo dia nos fue peor. Christine tuvo un gripe y yo tuve diarrhea con fiebre. Los próximos días no pude salir de la cama, ya que la fiebre era alta y estuve muy mal de la panza, por lo que solamente comía a dieta de bananas y pan. Como la fiebre no bajaba, llamamos al seguro médico para que nos recomienda un centro de atención. Fuimos en Tuktuk al hospital para hacerme ver por un médico. Para que me atiendan tuve que pagar una colaboración insignificante de 20 céntimos. Enseguida me atendió un doctor que chequeo mi pulso, fiebre, dolores en el pecho, tórax, y algunas cosas mas. Salí después de cinco minutos con una receta larga, como la compra del súper. Pase por la farmacia del hospital a retirar todos los medicamentos, que sorprendentemente fueron gratis, y volvimos a casa llenos de medicamentos. Me pareció mejor no tomar las pastillas y esperar un poco más.
Al día siguiente me contacto mi seguro para preguntarme porque todavía no habia ido al médico., lo que me pareció raro. Aparentemente fuimos a otro hospital. No tenía ganas de que me vea otro médico, y además ya me había empezado a sentir mejor. Esa tarde acompañé a Chris a buscar un modista para hacerse un vestido con las telas que le habían regalado en Jodhpur. 

El dia después paseamos por los alrededores del fuerte. Jaisalmer fue una vez una ciudad rica. Hoy es una ciudad fuertemente militarizada por su cercanía con Pakistan, país con el que no mantienen buenas relaciones debido a sus sucesos históricos. La mayoría de los turistas vienen a Jaisalmer para hacer excursiones al desierto, a mi lo único que se me cruzaba por la cabeza era desertar, ya que al estar enfermo estuve más susceptible a los ruidos, los olores, los perros que ladraban por la noche, respirar olor a la basura/plástico quemada, etc. Digamos que no estaba disfrutando lo que estaba viendo en el momento...  











Nachdem wir wieder an unserem Ausgangspunkt angekommen sind, verlassen wir die Burg. Unser Ziel ist der im 12. Jahrhundert angelegte Gadisar See.  Da es etwas bewölkt ist, zeigt sich der See nicht von seiner besten Seite. Mein Highlight an diesem Tag ist das Foto mit den indischen Touristen, die für ein Foto traditionelle Kleidung geliehen haben. Seitdem wir so oft nach Fotos gefragt werden, habe ich auch keine Scheu mehr um ein Foto zu bitten. Wir hätten vielleicht auch noch die typische Kleidung anlegen sollen.

Dejamos la fortaleza para ir a visitar el lago Gadisar,  que data del siglo XXII. Pasamos un poco por los alrededores del lago. Nos sacamos algunas fotos con unos turistas que vestían ropa tradicional, alquilada en las inmediaciones. Esta vez nosotros fuimos los que les pedimos una foto!.  Hicimos una pausa para comer una sandia a un lado del lago, y luego regresamos al fuerte. 



Auch außerhalb der Burg sind viele Häuser reich verziert.










Als wir vom See zurück kommen, wollen wir endlich mal auswärts essen, aber obwohl die Gerichte gut aussehen, sind wir enttäuscht. Wenn für Touristen gekocht wird, schmeckt das Essen einfach oft nicht. Wir überlegen, ob wir, jetzt wo es uns besser geht, die Wüstentour zu machen, entscheiden uns aber dagegen. Zu dieser Jahreszeit sind die Nächte in der Wüste noch sehr frisch und wir wollen keinen Rückfall riskieren. Wir haben einfach genug von Jaisalmer und wollen weiter. Nach über einer Woche in Jaisalmer wollen wir auch nicht über Jodhpur zurückfahren, sondern entscheiden uns dafür am nächsten Nachmittag einen Nachtbus direkt nach Udaipur zu nehmen. Die Hochzeit, zu der wir eingeladen wurden, ist auch schon gewesen. Schade, dass wir nicht teilnehmen konnten. In Jaisalmer merkt man auch das Hochzeitssaison ist. In den Gassen passieren wir ein paar Mal Hochzeitsgesellschaften und auch von unserem Fenster aus sehen wir zweimal einen Bräutigam, der auf seinem Pferd vorbeireitet. Der junge Mann, der unser Hotel führt ist auch ein paar Mal abwesend, weil in seinem Dorf Hochzeiten gefeiert werden. Vielleicht hätten wir ihn einfach fragen sollen, uns mitzunehmen, aber wir waren ja nicht wirklich fit. Schade, dass es uns ausgerechnet an diesem Ort erwischen musste und wir nicht richtig in diese Atmosphäre von Tausendundeine Nacht eintauchen konnten. 

Después del lago buscamos un lugar para almorzar. Lamentablemente la comida no nos deslumbró ,  aunque los platos no tenían mala pinta. Volvimos a nuestro alojamiento, y desde el balcón vimos una vez más  una celebración tradicional, donde novio (apunto de casarse) montaba a caballo regalado, y la familia los seguía a pie.  
Habíamos pasado mucho tiempo en Jaisalmer. No fueron las mil y una noches...pero una buenas ocho noches en total. Sentimos la necesidad de irnos, por más que no hayamos visitado el desierto, ni tampoco hayamos asistido a una boda. El próximo dia tomamos un bus a Udaipur. 
Hoy veo a Jaisalmer (con un poco de distancia), y lo recuerdo como una ciudad fascinante, con edificios preciosos, y ya no con esas ganas de no volver nunca más en la vida. 



miércoles, 12 de septiembre de 2018

Jodhpur

Am 31. Januar nehmen wir den Zug nach Jodhpur. Die Zugfahrt dauert nur 4 Stunden und wir kommen um kurz vor sechs an. Es ist wieder ein ganzes Stück bis zu unserer Unterkunft, aber wir gehen trotzdem zu Fuß. Nach ein paar hundert Metern machen wir einen kurzen Stopp, denn an einem Stand wird Chole mit Brot verkauft. Danach geht es weiter durch die Straßen der blauen Stadt, die anschließend zu kleinen Gassen werden. Trotz unserer Rucksäcke auf dem Rücken macht es Spaß das Leben auf der Straße zu beobachten und ganz besonders beeindrucken mich die (überwiegend blauen) Häuser der Altstadt. 

El 31 de enero tomamos el tren hacia Jodhpur. El viajé duró unas 4 horas aprox, llegando al rededor de las 6pm. Caminamos desde la estación hasta nuestro alojamiento, aunque quedaba algo lejos. De camino (a eso de los 5 minutos) hicimos una pausa para comer un Chole y Chapatti, en uno de los puestitos de la calle. Esta ciudad era otro caos más. A medida que nos acercábamos a nuestro alojamiento, empezamos a reconocer las famosas casas típicas azules de la ciudad azul. 





Als wir schon vermuten uns verlaufen zu haben, finden wir doch noch unsere Unterkunft, die sich in einem der typischen Häuser befindet. Wir sind ganz schön geschafft, aber zu unserem Leidwesen dauert der Registrierungsprozess ewig lang. Der Besitzer lässt uns den Fragebogen, den die Regierung für jeden Übernachtungsgast aufgestellt hat, selbst am Computer ausfüllen. Als alles fertig ist, beziehen wir unser kleines Zimmer und werfen einen Blick auf die Dachterrasse. Dort ist der Mond gerade aufgegangen und auf der anderen Seite hat man einen super Blick auf die riesige Burg Jodhpurs.

Nuestra habitación quedaba en el tercer piso del Guesthouse. Era simple, pequeña y recién pintada (olía todavía un poco a pintura). Las ventanas no cerraban muy bien lamentablemente, por lo que se escuchaba el ruido proveniente de la calle. La terraza tenía una muy buena vista del casco antiguo de la ciudad,  del castillo y de una bellísima luna llena.




Wir sind hungrig und müde, aber sind auch noch mit Rohit von Couchsurfing verabredet. Er konnte uns nicht bei sich aufnehmen, hat aber Lust uns zu treffen. Wir entscheiden uns dafür direkt in unserer Unterkunft etwas zu essen zu bestellen und danach mit Rohit irgendwo einen Kaffee trinken zu gehen. Das Essen dauert aber lang und so wird das Essen gerade erst serviert als Rohit ankommt. Wir fragen den Hotelbesitzer, ob unser Bekannter sich zu uns auf die Dachterrasse setzen kann. Er sagt ja, behandelt unseren Besuch aber trotzdem schlecht. Das schlimmste ist, dass er sich zu uns setzt und ohne Punkt und Komma erzählt. Wenn ich doch mal mein Wort an Rohit richten kann und der etwas erzählt, wie z.B. von dem Garten, den er uns am nächsten Tag zeigen will, macht der Hotelbesitzer den Vorschlag mies oder behauptet das Gegenteil. Zum verrückt werden! Als Rohit aufbricht sind wir froh, dass diese unangenehme Situation zu Ende ist. 

Am nächstem Morgen nehmen wir wie mit Rohit verabredet den Bus aus der Stadt raus nach Mandore. Dieser alte Ort war im 6. Jahrhundert der Sitz einer indischen Dynastie, die bis ins 9. Jahrhundert große Teile Rajasthans beherrschte. Im Mandore Garten bewundern wir die zahlreichen Chhatris (Scheingräber) vieler Herrscher Jodhpurs und gehen auch rauf auf einen Hügel, von wo man einen Blick auf die Ruinen des Mandore Forts hat. Nett anzusehen sind auch die Affen, die im Garten herumtollen. 

Estábamos cansados y lo que más hubiera querido en esta noche era ir directamente a dormir, pero no pudimos porque Christine había quedado con Rohit de Couchsurfing para vernos. Rohit vino a nuestro alojamiento. Pasamos a la terraza para conversar, y el dueño del alojamiento también se sumo a la terraza y se sentó junto a nosotros en la mesa para arruinarnos la conversación con Rohit. A todo momento interrumpió y contradijo a Rohit. No sólo estaba cansado para hacer charla con Rohit, además tenía que escuchar al dueño que era una de las personas más pesadas que habíamos conocido en todo el viaje. Por suerte Rohit se fue a casa después de no soportar más al dueño y quedamos con él para vernos el próximo día por la mañana en el parque Mandore.

Tomamos el bus temprano y nos encontramos con Rohit en la puerta del parque. Según él había que estar muy temprano, porque temprano era cuando más aves se podía apreciar. Eso implicó dormir poco.
El parque era sorprendente, había para ver de todo. Vimos las ruinas de un fuerte, también habían Chhatris (las tumbas de personas que no estaban enterradas), edificaciones sorprendentes, cuevas. Sinceramente valía la pena totalmente pasearse por el complejo, a pesar de que el pesado dueño del Guesthouse decía que no valía la pena ir (para contradecir a Rohit). Los macacos de cola larga se aprecian de vez en cuando. Era sorprendente verlos que tan alto podían saltar y colgarse. 











Auch einen kleinen Tempel besuchen wir, der innen nur von Kerzen erleuchtet ist. Wir hätten aus Respekt eigentlich keine Fotos gemacht, aber Rohit ermutigt uns dazu. Es ist auf der einen Seite interessant, was Rohit erzählt, auf der anderen Seite merken wir aber, dass er nicht wirklich an einem Gespräch interssiert ist, sondern einen Monolog hält. Auch waren wir von einer kurzen, morgndlichen Runde durch einen Garten ausgegangen, da Rohit danach zur Arbeit wollte, und hatten nicht gefrühstückt. Jetzt ist es schon nach Mittag und wir haben Hunger und unglaublichen Durst. 

Estuvimos caminando más de tres horas sin pausa con Rohit, mientras él nos explicaba todo acerca de la India. Tenía sin duda mucho para contar y si no le poníamos una stop podía seguir hasta la media noche. Era muy interesante, pero intenso en algunos momentos, y nosotros habíamos dormido poco. Él ya nos había planeado todo el día. Después del parque siguió con su moto al autobús que nos llevaba al fuerte para comprobar de que nos bajemos en la parada correcta. Yo se que lo hacía con toda su buena voluntad, pero nos pareció un poco mucho. 






Wir sind also froh, als wir endlich am Ausgang ankommen. Wir sagen Rohit, dass wir als nächstes die Burg besichtigen wollen und er schreibt uns die Haltestelle auf, an der wir aussteigen sollen. Trotzdem fährt er dem Bus hinterher, um uns von der Haltestelle in die richtige Richtung zu schicken. Das ist natürlich nett gemeint, aber unsere Geduld ist schon arg strapaziert. Wir sind schließlich schon seit 5 Monaten unterwegs, da werden wir uns schon zurecht finden. Im ersten Laden kaufen wir zwei große Flaschen Wasser und ein paar Straßenecken weiter essen wir Kachoris und Samosas. Eigentlich hatten wir ein Thali-Set essen wollen, konnten aber kein entsprechendes Lokal finden. Danach geht es weiter Richtung Burg, es ist ein ganz schönes Stück und geht bergauf. In den Mauern der Burg angekommen trinken wir erstmal einen Kaffee und entscheiden uns gegen einen Besuch des Inneren der Festung. Von außen ist sie auch schon sehr beeindruckend. Wir gehen auf der anderen Seite wieder runter und von den Burgmauern hat man einen tollen Blick auf die Altstadt. 

Nos despedimos de Rohit al bajarnos y fuimos caminando hacia el fuerte. Hicimos una pausa para comer Kachoris y Samosas en un local que las preparaban en vivo y directo. Llegamos al el fuerte. Estábamos cansados, y habíamos visto  bastantes fuertes hasta el momento. Por eso esta vez decidimos no entrar, y  disfrutarlo desde las afueras. Entramos sólo para tener una mejor vista, a un café que había dentro del fuerte. Bajamos por una calle dentro del fuerte saliendo de nuevo a la ciudad antigua.







Ganz unten kommen wir ganz in der Nähe unserer Unterkunft raus. Wir wollen aber noch weiter zum Uhrenturm und dem Sardar Markt. Dort angkommen essen wir ganz in der Nähe leckere Eiersandwiches und obwohl der Stand nur ein paar Stühlchen hat, ist er gut besucht (man beachte die Menge der Eierpappen auf dem Foto). Ich kaufe mir ein Tuch, damit ich anstatt meiner Tunika auch mal Tshirt mit Tuch tragen kann. So viele Farben, da fällt die Entscheidung schwer. Wir hätten uns noch viel länger durch die Gassen und den Basar treiben lassen können, aber wir haben schon wieder unzählige Nachrichten von Rohit bekommen und haben zugesagt ihn zu besuchen. 

Nos encantó caminar por esos callejones de la ciudad antigua. Podíamos pasearnos horas por ahí y hacer fotos. Decidimos irnos a pasear al Mercado Sadar, dónde Chris compró su primera Pashmina. La razón de ir al mercado no fue la Pashmina. Tampoco fue la de ver el Clocktower. Yo quería ir, porque leímos que ahí se vendían unos muy buenos sandwiches de huevo. Paseamos un poco por los bazares del mercado y salimos para buscar el local de los sandwiches.




















Mit dem Bus kommen wir gut bei Rohit an. Dort bekommen wir Tee und lernen Rohits Sohn kennen. Später geht es ein paar Meter zum Haus von Rohits Schwester. Sie und ihr Mann haben auch einen Sohn, der uns ganz viele Fragen stellt. Die Schwester hat gekocht, aber nur für uns. So ist es etwas komisch, allein zu essen während die anderen uns zusehen. Als wir uns verabschieden, bekomme ich tolle Armreifen und Stoff geschenkt, aus dem ich mir an unserer nächsten Station eine Gurta mit Hose schneidern lassen soll. So nett, mir fehlen die Worte!

Als wir uns von der Familie der Schwester verabschiedet haben, besteht Rohit darauf uns nach Hause zu fahren. Wir hätten auch ein Tuktuk genommen. So brausen wir auf Rohits altem Roller zu dritt durch die Nacht. Es geht hoch zur Burg und auf der anderen Seite wieder runter in die Altstadt. Wir bedanken uns für alles und verabschieden uns, denn morgen wollen wir weiter nach Jaisalmer. Ich hätte die Stadt gern noch einen weiteren Tag erkundet, aber das verschieben wir auf den Rückweg.  Wir wollen von Jaisalmer wieder nach Jodhpur zurückfahren, um von hier den Zug nach Udaipur zu nehmen. 

Ya estaba oscureciendo y teníamos que reencontrarnos con Rohit, que nos iba a llevar a la casa de su hermana para cenar. Después del mercado fuimos a tomar un autobus para ir a la casa de Rohit.  Teníamos todas las indicaciones de donde: subirnos, bajarnos y caminar. Nos bajamos en una calle que era un poco oscura. Cruzamos un túnel y unos minutos más tarde vino Rohit a buscarnos con su moto, porque vió que ya nos habíamos pasado de su casa. En su casa conocimos a su hijo, un simpático joven que me contó acerca de sus planes, de su novia, y que se la tenía que presentar al padre.

Llegamos a la casa de la hermana, que estaba a unas calles de la casa de Rohit. Nos recibió ella con su marido y luego nos presentaron a su hijo. El lugar donde se comía era particular. Era como una mezcla de cocina, habitación y living. Había una cama, un sillón, una tele y una cocina (todo junto). Ellos estaban en la cama, y nosotros sentados al lado en un silloncito, comiendo la comida que nos hizo la hermana de Rohit (sólo para nosotros, quizás ellos ya habían comido antes). Antes de despedirnos de ellos, le regalaron a Chris telas para hacerse un vestido y unas pulseras típicas de la India. 
Rohit nos trajo con su moto de nuevo a casa. Nos paseo un poco en la moto antes de devolvernos, llevándonos a un mirador que quedaba en lo alto de la ciudad, desde donde se podía ver el castillo. Fue un día largo y cansador, pero sin duda una buena experiencia en la India.