domingo, 25 de febrero de 2018

Banlung


Am 26. Oktober kamen wir nach kurzer Fahrt schon an der kambodschanischen Grenze an. Im Bus wurden alle Pässe, das Formuar und 40 Dollar für das Visum eingesammelt. Einige unserer Mitreisenden wollten sich nicht darauf einlassen, weil der offizielle Preis für das Visum, den man im Internet findet, geringer ist. Da wir aber schon 2015 die Erfahrung gemacht hatten, dass man eh zahlen muss, was von einem verlangt wird (auf meine Frage damals, ob ich eine Quittung bekommen könnte, hatte man mir gesagt die Quittungen wäre leider gerade aus und würden aus Phnom Penh erwartet), blieben wir im Bus sitzen, während einige andere ausstiegen und ihre Rucksäcke aus dem Bus mitnehmen mussten. Als alle, die wollten, ausgestiegen waren, wurden wir ein Stück weiter über die Grenze gefahren und stiegen an einem kleinen Restaurant aus, wo wir auf unsere Pässe warteten.

Wir aßen eine Wassermelone und Kevin schnitzte aus den leeren Hälften Masken, mit denen er die Kinder erfreute, die zum Restaurant gehörten. 

El 26 de octubre después de un corto viaje a la frontera de Cambodia. Directo en el bus se recogían los pasaportes y se pagaba al ayudante del conductor el importe de la visa para acelerar el tramite. Como el importe era el mismo que se pagaba en la embajada confiamos en hacerlo. Algunos viajeros mas asustados, bajaron del bus e hicieron el tramite por su cuenta mientras nosotros almorzamos. Unos cuantos niños del restaurant se acercaba curiosos a nosotros. Pasamos un tiempo jugando con ellos hasta que llegaron nuestros pasaportes. 


Nach einer Weile kamen die ersten an, die ihr Visum auf eigene Faust beantragt hatten. Sie hatten 2 Dollar gespart, weil sie die Touristen-, Ausreise- oder die Gesundheitsabgabe verweigert hatten. Ich erinnere mich gerade nicht mehr, welche es war, aber alle werden auf den Preis des Visums aufgeschlagen.

Wir waren froh, als uns unsere Pässe wieder ausgehändigt wurden, denn seinen Pass gibt man nur ungern aus der Hand. Normalerweise tragen wir ihn immer in unserer Geldkatze am Körper. Darum ist meiner etwas gebogen und durchs Schwitzen blättert außen schon das Rote ab. 
Als alle Pässe verteilt waren ging unsere Busfahrt weiter bis wir nach anderthalb Stunden an einer Tankstelle ausstiegen. Hier wurden alle wieder neu auf Bus oder Bulli verteilt, je nachdem ob ihr Ziel Siem Riep oder Phnom Penh war. Nach Banlung (Hauptstadt der Ratanakiri Provinz) wollte außer uns nur ein anderes Mädchen und da wir noch Zeit kauften wir in der Tankstelle zwei Fertigsuppen, die vor Ort mit heißem Wasser aufgegossen wurden.

Als unser Bulli kam, quetschten wir uns neben zwei andere auf die letzte Bank und es dauerte nochmal zweieinhalb Stunden bis wir in Banlung ankamen. An der Haltestelle bot uns jemand seine Unterkunft für 4 Dollar die Nacht an. Wir willigten ein, stiegen jeder auf eins der wartenden Motorbikes und schon wehte uns der Fahrtwind um die Nase. Im Vorbeifahren konnten wir die ersten Eindrücke der Umgebung sammeln, mir ist besonders die rote Erde in Erinnerung. 
Die Unterkunft Nature House gefiel uns gut. Unser Zimmer, Teil des Haupthauses,  war riesig und hatte zwei Doppelbetten und ein grosses Badezimmer. Darüber hinaus gab es einige Bungalows, von denen man einen tollen Blick ins Grüne hatte. Der Besitzer zeigte und auch seinen Katalog mit Trekkingtouren in den Dschungel und wir sagten wir würden es uns überlegen. Die Tour war etwas teuer und führte wegen eines Disputs zwischen Laos und Kambodscha nicht in den Nationalpark, wegen dem wir eigentlich gekommen waren.

Nach einer Dusche und einer kurzen Ruhepause, machen wir uns zu Fuß auf den Weg, das Städtchen etwas zu erkunden. In unserer Straße winken uns die Kinder zu und wir gehen weiter bis zum Markt. Es gibt aber nichts besonderes zu sehen und so machen wir uns wieder auf den Rückweg. Unterwegs treffen wir zwei Spanierinnen, die wir fragen, ob sie eine Tour gemacht haben, weil man im Internet überhaupt keine Erfahrungsberichte findet. Haben sie aber nicht, weil es ihnen auch zu teuer war. Sie waren auch schon in Mondulkiri, wo wir noch hinwollen, sind aber auch nicht übermäßig begeistert.

In der Nähe unserer Unterkunft finden wir ein nettes Restaurant, wo wir Gemüse und Reis bestellen. Der Reis kommt in einem riesigen Topf, aber natürlich essen wir alles auf, obwohl wir fast platzen.

Después de recuperar nuestros pasaportes, viajamos una hora y media más con el bus, ahora si dentro de Cambodia. Nos dejaron en una gasolinera. De ahi nos recogió una minivan que nos llevo hasta Banlung, capital de la provincia de Ratanakiri.

Llegamos después de unas horas a Banlung. El paisaje camino a la ciudad se veía bastante deforestado. Esto se debe al negocio de los árboles de goma. La jungla esta desapareciendo en estos lugares y esta siendo reemplazada con estos arboles que son el negocio de Chinos y Vietnamitas de los últimos tiempos.

Nos dejaron sobre una carretera principal. Al bajar nos ofrecen alojamiento por 4 dolores a noche y hasta nos ofrecen llevarnos en sus motos hacia él. Nature House se llamaba el alojamiento. Estaba muy bien, y el precio era sorprendentemente económico.

Al llegar nos cuenta el hombre que llevaba el Guesthouse sobre todas los tours que ofrecía. Nosotros veníamos con la idea de hacer un Trekking en la jungla, pero a mi no me convencía la idea que no nos iban a llevar dentro del parque nacional, ya que por conflictos limítrofes ningún turista podia entrar. Los tours serian entonces fuera de la reserva natural. Le dijimos que lo pensaríamos y salimos por la tarde a recorrer un poco la ciudad.
La ciudad no era de lo mas agradable. Había unas calles principales ruidosas y no mucho mas. Nos cruzamos con unas catalanas y nos quedamos charlando un poco sobre el este de Cambodia. Ellas venían un poco disgustadas con lo que venían experimentando. Cenamos esa noche en un lugar que nos recomendaron las dos chicas que conocimos esa tarde.


Zurück in unserem Zimmmer machen wir Bekanntschaft mit einem Frosch. Ich verscheuche ihn und bin fasziniert und auch etwas erschrocken wie groß er ist, als er wegläuft.

De vuelta en la habitación nos esperaba un nuevo amigo =)


Wir schlafen gut aber am nächsten Morgen wartet eine Überraschung auf uns. Der nette Besitzer klopft um halbneun an unsere Tür und sagt wir müssten uns eine neue Bleibe suchen, weil er das Zimmer anderweitig vermietet hätte. Wir können es auf der einen Seite verstehen, da das Zimmer bestimmt mehr als 4 Dollar wert ist, sind auf der anderen Seite aber auch verärgert, weil er uns vor die Tür setzt. Unsere Anfrage, für mehr Geld in einen der Bungalows umzuziehen, wird auch verneint, obwohl sie bei Booking verfügbar scheinen. So machen wir uns zuerst ohne unsere Rucksäcke auf den Weg zum anderthalb Kilometer entfernten Banlung Balcony, das von Frank, einem netten Franzosen, geführt wird. Das riesige Haus war früher einmal die Residenz des Gouverneurs von Raranakiri und das Dekor der Flure spiegelt das noch ein wenig wieder.

El dia siguiente nos golpea la puerta temprano el dueño del Guesthouse. Nos pide que le dejemos la habitación porque según dice le habían reservado por booking un grupo de franceses y no les podia cancelar. Obviamente eran gente que pagarían mas que nosotros y por eso nos estaba hechando del lugar con una excusa.

Le ofrecemos alquilarle uno de sus bungalows por mas dinero, pero nos dicen que no tenia más. 
Salimos entonces a buscar otro alojamiento.  Encontramos el Banlung Balcony. El lugar era la antigua casa del gobernador de Ratanakiri que lo habían convertido en una Guesthouse.
Frank lo gestionaba. Frank es un cheff francés muy simpático que había emigrado hace unos años y había formado su familia en Cambodia. Le contamos que estábamos en otro lugar y nos echaron. Sin seguir con la historia el nos dice que ya lo sabe todo. Este hombre es conocido por echar gente de su alojamiento cuando:  no comen ahí ó no le contratan sus tours.

Buscamos nuestras mochilas y al irnos el hombre del guesthouse nos dice que si queríamos una moto, el nos podría alquilar la suya.... (yo ahi pensé: este caradura nos acaba de echar y todavía quiere que le alquilemos su moto). Amablemente le dijimos:  ni loco.



Wir entscheiden uns für ein einfaches Zimmer, müssen aber nochmal zurück, um unsere Rucksäcke zu holen. Als wir erzählen, warum wir umziehen, erfahren wir, dass wir nicht die ersten sind, denen das passiert ist. Wer keine Tour bucht oder nicht im Nature House sein Abendessen bestellt, ist nicht erwünscht. Als wir unsere Rucksäcke holen, will uns der Besitzer trotzdem noch seinen Roller vermieten, dreister geht es nicht.

Zurück im Banlung Balcony, trinken wir einen Shake im Restaurant und setzen uns später auf den großen Balkon. Dort schreiben wir ein wenig am Blog und essen eine Wassermelone, die noch in Laos gekauft ist. Es sind auch noch Tomaten, Gurken und Frühlingszwiebeln übrig, die ich mit Zitrone und Chili in den leeren Melonenhälften zu einem leckeren Salat verarbeite.

Nos decidimos por una habitación simple y tomamos unos shakes de banana en el restaurant al lado de la pileta. Por la tarde escribimos un poco de Blog y comemos una ensalada dentro de lo que antes era una sandia. 

Hatten wir vorher das Baden im Pool auf später verschoben, weil es so heiß war, müssen wir uns jetzt schon beeilen, um noch die letzten Sonnenstrahlen zu erhaschen. Ohne Sonne ist es im Wasser frisch und so halten wir es nicht lange aus und ziehen ins Restaurant um. Dort geniessen wir bei einem Shake den Blick auf den See, der auf der gegenüberliegenden Straßenseite anfängt. Die Idylle wird nur durch den musikalischen Lärm der Nachbarschaft gestört. Dort ist anscheinend schon den ganzen Tag eine Beerdigung im Gange. In Laos werden die Beerdigungen mehrtägig gefeiert anstatt offen Trauer zu zeigen, weil der Geist des Toten sonst nicht ins Jenseits übergeht.

Als es dunkel ist, bestellen wir zwei Currys und lernen beim Essen zwei weitere Reisende kennen. Juan aus Spanien ist mit seinem Motorrad unterwegs und Celine aus Frankreich spricht auch perfekt Spanisch.

Wir verabreden uns für den nächsten Tag, um gemeinsam die Umgebung zu erkunden. Auch das Frühstück wird wieder von der Musik aus der Nachbarschaft begleitet und wird ohrenbetäubend als der offene Wagen, der wahrscheinlich den Toten transportiert, auf der Straße an uns vorbeifährt. (Kevin nimmt die Musik auf und stellt sie für den Wecker ein, was mir danach ein paarmal fast in den Wahnsinn treibt als der Wecker klingelt. Jedes Mal frage ich mich, wo ich bin und woher diese schreckliche Musik kommt, die ich nie mit dem Wecker assoziiere.)

Frank hat uns einen Roller besorgt und Cecile kann bei Juan mitfahren. Das Banlung Balcony bot zwar günstigere Trekkingtouren an als das Nature House, aber die führten natürlich auch nicht in den Nationalpark und ein Paar, das von der Tour zurückkam, zeigte sich auch nicht besonders begeistert. Nach unserer tollen Tour im Norden von Laos würden wir nur enttäuscht sein. Trotzdem schade, denn waren wir doch davon angelockt worden, in Ratanakiri dichten Dschungel vorzufinden.

Aber das war vielleicht der Fall bevor ein Teil des Dschungels den Kautschuk-Plantagen weichen musste. Als wir am nächsten Tag mit dem Roller losfahren, kommen wir an vielen Plantagen vorbei. Waren es in Laos die Chinesen, die investieren, sind es hier Investoren aus Vietnam. Schade, dass es nie die armen Länder selbst sind, die den Profit behalten dürfen.

Auf dem Programm stehen auch heute wieder zwei Wasserfälle. Kevin und Juan baden am ersten sogar, während Celine und ich die Höhle erkunden, die sich hinter dem Wasserfall befindet.

Pasamos el resto de la tarde en el restaurant del Guesthouse. De afuera se escuchaba a todo volumen gente hablando por el altavoz y ademas música tradicional. Pensamos que seria solo un rato, pero después me entero que se trataba de la celebración de un funeral y duraría 3 días, empezando a las 5am. Como estaba cerca del alojamiento, me acerque para ver que de que trataba todo esto y grabe un audio. Lo que mas tarde se convertiría en la detestable alarma de mi de móvil . Se veía desde afuera como si fuese la celebración de una boda.

Según sus creencias cuando una persona muere hay que festejarlo alegremente, sino su alma no trasciende.

Esa misma noche conocimos en el bar de nuestro  guesthouse a Juan y Celine. Los dos hablaban muy buen español. Celine era de Francia y andaba dando vueltas por el mundo. Y Juan era un madrileño que había vivido por el mundo y ahora estaba viajando por el sudeste asiático con su moto.
Pasamos el siguiente dia juntos. Primero fuimos a visitar una cascada donde Juan y yo nos tiramos a nadar.


Danach fahren wir den hückeligen und furchigen Weg wieder zurück, um zum nächsten Wasserfall zu gelangen. Nach ein paar Fotos ging es auch schon weiter.

Seguimos camino a la segunda cascada, esta no era algo que nos haya sorprendido muchísimo.



Auf dem Rückweg machen wir noch an einem Kloster halt, das auf einem Berg liegt und eine schöne Aussicht bietet.

De vuelta pasamos un monasterio que ofrecía una buena vista, donde unos locales estaban preparando sus barbacoas. Tenían altoparlantes enormes y bastantes cervezas, así que decidimos irnos rápido del lugar.


Als es den Berg wieder runter geht, machen wir uns leider mit unserem Roller lang. Aus Unsicherheit bremsen wir und rutschen auf den kleinen Steinen aus. Auch wenn wir nur langsam umgekippt sind, hat Kevin leider sein Knie aufgeschürft. So fahren wir zurück zum Guesthouse, um die Wunde zu reinigen bevor es weiter zum Markt geht. Wir leihen auch Juan unser Desinfektionsmittel, denn er hatte sich am Wasserfall an einem Stein den Fuß verletzt.

Auf dem Markt kaufen wir Maiskolben und probieren ein typisches Straßengericht, das Juan empfiehlt. Normalerweise kommt Fleisch in den Teig, aber bei uns kam nur etwas Gemüse rein. Dann wird einem das ganze mit Gurkenscheiben, grünen Blättern und einem Dip gereicht. War ok, aber müsste ich nicht wiederholen. 

Al bajar del monasterio tuvimos que bajar una pendiente y por inseguridad frenamos sobre las gravilla. La moto se cae y yo me lastimo un poco la rodilla. Aunque íbamos muy lentos, la rodilla se raspo y había que volver a curarla. Juan se había lastimado en la cascada, así que los dos aprovechamos para volver y desinfectarnos en las heridas.

Al mediodía fuimos al mercado y comimos unos pancakes tradicionales que Juan nos había recomendado.



Nach dem Markt fahren wir zum kreisrunden Vulkansee Boeung Zeak Laom. Da dieser für die Einheimischen heilig ist, ist der Wald um den See erhalten und nicht bebaut. Um den See herum stehen nur einige Pavillons, wo die Menschen picknicken.Wir baden im Wasser und machen anschließend einen Spaziergang um den See herum. Abseits vom Steg ist es total ruhig und der Ausblick auf den See und die grüne Umgebung gefällt uns.

Nach unserer Runde lassen wir uns wieder am Steg nieder und schauen den Jungs zu,  die auf die Bäume klettern, um sich von dort ins Wasser zu stürzen oder an einem langen Seil hin und her zu pendeln. Manchmal springen vom Steg noch zusätzliche Passagiere aufs Seil und wir halten mehr als einmal de Atem an, weil es so aussieht als würden sie sich verletzen.

Después del mercado nos vamos hasta Lago volcánico: Boeung Laom. Este era para locales un lugar sagrado.  Se venían locales de picnic. Los chicos sobre todo disfrutaban del agua. El color del agua era azul y sin dudarlo a pesar de las heridas volvimos a meternos al agua.

Una liana colgaba desde un árbol y los chicos se lanzaban desde la liana al agua o simplemente columpiaban de ella. Nosotros nos quedamos viéndolos con asombro porque lo hacían muy bien. Le dimos una vuelta al lago. Juan nos cuenta de camino la historia graciosa de cuando lo grabaron para Madrileños en el mundo y nunca salió en vivo. El le había avisado a sus familiares y a sus amigos que saldría en el tele, que se acuerden de ver el programa... y... nunca salió =)




Als es dunkel wird machen wir uns auf den Heimweg. Ich hätte auch nochmal in unserer Unterkunft gegessen, aber die anderen sind eher für etwas außerhalb. Das ist mit uns Vegetariern nicht immer so einfach und letztendlich laufen wir ewig bis wir das Richtige finden, obwohl Juan und Kevin wegen ihres Fußes bzw. Knies beide humpeln. Das Essen ist gut, aber wir müssen natürlich den ganzen Weg wieder zurück.

Da wir uns gegen ein Tour entschieden haben und es sonst nichts gibt, was wir noch machen könnten, geht es am nächsten Tag schon weiter nach Kratie.

Se hizo oscuro y volvimos al guesthouse. Entre todos buscamos un lugar donde cenar. El dolor en mi rodilla había empeorado y Juan tampoco podia caminar bien. Terminamos yendo a un lugar que recomienda Celine, los dos cojeando por la noche...  pero cenamos bien.

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