viernes, 20 de octubre de 2017

Kunming


Am 25. September kamen wir nach unserer letzten Nachtzugfahrt am Bahnhof von Kunming an. Wir hatten für Kunming auf wieder eine Unterkunft über Couchsurfing gefunden. Die Französin Maud hatte uns auch gesagt, welchen Bus wir vom Bahnhof bis zu ihr nehmen sollten. Weil wir am nächsten Abend aber schon weiter an die Grenze fahren mussten, wollten wir vorher schon mal das Busticket kaufen. Es war nicht so richtig einfach herauszufinden, wo die richtige Busstation dafür war. Bei maps.me fanden wir eine Station, die gar nicht so weit weg vom Bahnhof zu liegen schien und machten uns auf den Weg. Es dauerte aber doch länger als es aussah und als wir ankamen, sah es auch überhaupt nicht nach Busstation aus. In einem Häuschen hätte man uns zwar trotzdem ein Ticket verkauft, aber wir waren uns nicht sicher und wollten lieber von der Wohnung aus mit besserem Internet nochmal recherchieren. So machten wir uns auf den Rückweg zum Bahnhof und in einer Unterführung, wo das Wasser nicht abgeflossen war, holten wir uns total nasse Füße (wie durch eine Wunder hatte ich das auf dem Hinweg noch verhindern können). Hätte ich mich mal von dem alten Mann auf seinem Karren "übersetzen" lassen! Aber in der Eile war mir das mit dem grossen Rucksack doch sehr umständlich erschienen. Da hätte ich Angst gehabt komplett ins Wasser zu fallen. Ich war müde und hatte danach auf jeden Fall schlechte Laune und meinte zu Kevin, dass der alte Mann bestimmt vorsätzlich den Abfluss verstopft, um sein Geschäftsmodell nicht zu verlieren.

Am Bahnhof fanden wir dann aber schnell den richtigen Buss, stiegen nur einmal zu früh aus, weil wir die Anzahl der Stationen falsch gezählt hatten. Also warteten wir auf den nächsten Buns fuhren nochmal drei Station weiter. Maud holte uns von der Bushaltestelle ab. In ihrer Gesellschaft und bei ihr zu Hause fühlten wir uns gleich wohl. Sie selbst war auch noch nicht lange in Kunming. Sie hatte vorher als Französischlehrerin in einer anderen chinesischen Provinz gearbeitet und war drei Wochen vorher nach Kunming umgezogen, weil die Stadt weniger Smok hat. Ihr chinesischer Freund wartet noch auf seine Versetzung nach Kungming, darum war Maud erstmal alleine in der neuen Wohnung und freute sich über Besuch. So unterhielten wir uns noch ein wenig bis Maud um eins zur Arbeit musste. Wir duschten und fanden dann mit Hilfe von Google die südliche Busstation. Sie lag quasi ganz am anderen Ende der Stadt und so starteten wir unsere kleine Reise dorthin. Erst nahmen wir den Bus und, was wir von der Stadt aus dem Fenstern sahen, gefiel uns. Danach stiegen wir in die Metro um und, da wir stehen mussten, kam mir die Reise unendlich vor. Nachdem wir das Busticket gekauft hatten gingen wir noch zu einem Shoppingcenter hinüber, dass wir von weitem sahen. Innen gab es zu unserer Überraschung aber unzählige sehr, sehr kleine Klamottenläden und der Boden lag überall mit unausgepackter Ware voll. Man hätte also gar nicht reingehen können. Vielleicht war es eher ein Großhandel, wir wissen es nicht. Also ging es nach einer kleinen Runde wieder zurück zur Metro.

Bevor wir in den Bus umstiegen, wollten wir noch die Zutaten für eine Tortilla kaufen, die wir Maud versprochen hatten. Es sah erst nicht so aus, dass wir fündig werden würden. Aber ganz am Ende einer kleiner Seitenstraße, in die wir abbogen, fanden wir einen tollen Straßemarkt. Ich habe in anderen Blogeinträgen ja bereits erwähnt, dass ich die Obst- und Gemüsemärkte liebe, und so kauften wir natürlich viel mehr als wir vorgehabt hatten. Voll bepackt aber glücklich stiegen wir in den Bus und es war schon dunkel als wir bei Maud ankamen (zum Glück kennen wir schon seit längerem den Trick, wie man im Treppenhaus das Licht anmacht, sonst wäre der Weg in den 6. Stock ganz schön lang geworden. Man stampft mit dem Fuß auf oder klatscht in die Hände).

El 25 de septiembre llegamos con un tren nocturno a Kunming. En Kunming encontramos de nuevo por suerte otra vez hospedaje con Couchsurfing. Esta vez nos hospedó Maud, una francesa que trabaja como profesora de francés en la universidad. Nos indiquó que bus tomar de la estación de tren a su casa, pero antes queríamos comprar los tickets de autobús que ya ibamos a tener que tomar el día siguiente para llegar a la frontera con Laos. No era tan fácil ubicar la estación de bus pero encontramos en maps.me algo que no parecía ser tan lejos de la estación y caminamos hacía este lugar. Una vez allí había un puestito donde nos habrían vendido un ticket pero el lugar no parecía nada a una estación de buses. Así no compramos nada, porque iba a ser mejor buscar de vuelta en la casa de Maud con mejor internet, y volvimos hacía la estación de tren. De camino tuvimos que cruzar un túnel para cruzar la carretera. El túnel estaba 20cm  cubierto por agua.  Nos mojamos los pies totalmente (fue un milagro que a la ida no haya pasado).  Chris se puso de mal humor. Un tipo te cruzaba de con su bici y carrito para que no te mojes por algunos billetes. Tendría que haberse dejado llevar por el viejo (ella dijo después que seguramente el hombre había tapado la rejilla para mantener su negocio ;)) 

En la estación encontramos fácil el bus que Maud nos había indicado. Contamos mal las estaciones y nos bajamos 3 paradas antes. Esperamos el próximo bus para viajar el resto del camino. Maud nos fue a buscar a la estación. Nos sentimos muy a gusto con ella desde el primer momento. Nos cuenta que  tampoco estaba en Kunming desde mucho tiempo. Antes había trabajado de profesora de francés en otra provincia china, pero quiso cambiarse a un lugar con menos smog / polución. 

Su novio chino todavía estaba esperando que lo relocalicen, para estar más cerca de Maud, y ella por ahora vivía sola en el nuevo departamento. Le  alegraba tener visitas de Couchsurfing para distenderse. Seguimos charlando hasta Maud se tuvo que ir al trabajo a la una. 

Nosotros aprovechamos para tomar una ducha y después encontramos gracias a google la estaciones sur de autobuses en el mapa. Quedaba en la otra punta de la ciudad y tuvimos un viajecito hasta allí. Primero tomamos un bus y lo que vimos de la ciudad por la ventana ya nos gustó. Después nos cambiamos al metro y como viajamos parados el viaje se hizo eterno.

 Una vez el ticket de bus en la mano caminamos hacia un shopping que se veía a lo lejos. Nos quedamos sorprendidos al entrar y ver muchos locales muy pequeños. En cada una no se podía entrar porque el piso estaba cubierta con ropa sin desempacar. Quizás eran todos mayoristas, no lo sabemos. Como no vimos nada interesante después de una vueltita volvimos de vuelta al metro. 

Antes de regresar, queríamos comprar los ingredientes para cocinar la tortilla que habíamos prometido a Maud. Al principio parecía que no ibamos a tener suerte en la búsqueda de mercados, pero doblando a una calle más pequeña y siguiéndola hasta el final nos encontramos con un mercado lindo. Como nos encantan este tipo de mercados,  siempre compramos muchas mas verduras y frutas que las que necesitamos. Cargados de boldas, pero muy felices, nos subimos al bus. Al bajarnos estaba oscuro  (por suerte ya desde Zhengzhou conocemos el truco para encender las luces en los pasillos de los edificios  y llegamos bien hasta el sexto piso. Hay que pisar con ruido o aplaudir con las manos para que se prenda la luz ya que tienen sensores de runido)




Maud war schon zu Hause und so setzte ich mich zu ihr ins Wohnzimmer, Kevin fing an zu kochen und später tauschten wir. So eine Tortilla dauert dann doch immer länger als man denkt und so war es schon knapp elf als wir anfingen zu essen. Obwohl ich erst skeptisch gewesen war, gelang die Tortilla in dem tiefen Topf perfekt. Wir unterhielten uns sehr nett und es war spannend mehr über Mauds Erfahrungen in China zu hören. Hatten wir uns am Mittag noch auf Englisch unterhalten, sprachen wir abends auf Spanisch, obwohl Maud sagte sie würde besser Portugiesisch sprechen (sie hatte ein Semester in Brasilien studiert). Ihr Spanisch ist aber perfekt und wir waren begeistert von ihrem Sprachtalent (nach einem Auslandsjahr in Rumänien, spricht sie auch rumänisch). So war es schade, dass wir nur für eine Nacht in Kunming bleiben konnten, aber da wir noch den ganzen nächsten Tag hatten, verabredeten wir uns zum Mittagessen an der Uni wo Maud arbeitet. 

Maud ya estaba en casa.  Chris se sentó con ella en el living mientras yo empezaba a cocinar; y luego cambiamos. Una tortilla al final siempre tarda más que uno piensa y casi eran las 11 cuando empezamos a comer. Aunque al principio teníamos miedo que cocinar la tortillas con la olla profunda iba a ser difícil, pero la tortilla quedó perfecta. Tuvimos muy buena charla. Era muy interesante escuchar las experiencias de Maud en China. 



Um halbzwölf machten wir uns zu Fuß auf den Weg zur Uni, wo wir mit Maud verabredet waren.

El siguiente mediodía nos encontramos con Maud en el campus de la universidad donde ella trabaja. Fuimos a pie hasta su trabajo paseando por los barrios que estaban de camino.



An der Uni angekommen lud uns Maud in der Mensa ein und wir aßen draußen auf dem Campus. Als Maud zurück zur Arbeit musste, setzen wir unseren Spaziergang fort. In der Nähe der Uni kamen gab es nette kleine Straßen mit süßen Läden. 

En la uni comimos comisa de la cantina y nos sentamos en un banco a almorzar y disfrutar del buen aire que ahi respiraba. En Kunming el cielo era azul, y el aire se sentía más agradable. Tuvimos un agradable conversación y nos despedimos de ella hasta la tarde que volvimos a casa a buscar nuestras mochilas.





Unser Ziel war ein Tempel in der Nähe, aber genauso beeindruckt waren wir von dem tollen Park, durch den unser Weg führte. Wenn wir mehr Zeit gehabt hätten, wären wir auf dem kleinen künstlichen See ein wenig Tretbot gefahren. Aber natürlich war Zeit für ein leckeres Softeis :)

Maud nos había recomendado visitar el un templo y un parque quedaban cerca de la uni. Disfrutamos de un romántico paseo en el parque y comimos un helado. El parque era especialmente lindo con sus flores de loto, lagos y patos que caminaban románticos como nosotros.






Der Tempel war auch etwas Besonderes, auch wenn das Wasser in den Gräben um den Tempel herum fehlte. 

Luego del paseo nos fuimos a visitar el templo que era especial aunque no había agua en el canal que lo rodeaba. 




Von dort ging es zu Fuß den ganzen Weg bis zu Mauds Wohnung zurück. Es gerade noch Zeit die Maiskolben, die wir am Vortag gekauft hatten, als Proviant zu kochen. Maud kam extra früher nach Hause um uns zu verabschieden und so ging es mit den Rucksäcken auf dem Rücken wieder los. Kunming hat uns wirklich gut gefallen und da unser Plan ist den Süden Chinas nächstes Jahr im Frühling zu bereisen, ist es sehr wahrscheinlich, dass wir nochmal nach Kunming zurückkommen. Maud hat gesagt wir wären herzlich willkommen wieder bei ihr zu übernachten und wir würden uns freuen sie wiederzusehen und dann auch ihren Freund kennenzulernen. 

Der Weg mit Gepäck in der Rushhour zog sich wieder ganz schön in die Länge, aber da wir ja bereits wussten, wo es hingeht und wie lange es dauert, konnten wir ganz entspannt sein. Am Busbahnhof aßen wir unsere Maiskolben und nahmen dann zum ersten auf dieser Reise einen Sleepingbus. Der Busfahrer wies uns unsere Plätze zu, aber die waren leider hintereinander. Um Glück tauschte ein anderer Fahrgast mit uns, so dass wir Plätze nebeneinander hatten. Hinterher stellte sich heraus, dass sowieso der größte Teil des Busses leer blieb. Außer uns waren keine weiteren Touristen an Board und nur 3 andere Fahrgäste. Als wir morgens aufwachten, hatte sich die Landschaft sich schon verändert und es war alles sehr grün, wie wir es aus Südostasien kannten. Bevor es zu Grenze ging, hielt der Bus nochmal an und wir mussten in einen anderen Bus umsteigen. Als Kevin den Busfahrer nach heißem Wasser fragte, holte der uns schnell heißes Wasser aus dem Büro. Am Grenzort Mohan angekommen, gingen wir das letzte Stück zu Fuß zur Grenzkontrolle. Halt machten wir noch bei der Post. In Kunming hatten wir auf den letzten Drücker noch eine Post gesucht, aber nur eine geschlossene vorgefunden. Neben den Postkarten, wollten wir unbedingt unseren Panda aus Chengdu zur Geburt unseres Neffen nach Buenos Aires schicken. Die Verständigung war mal wieder nicht leicht, aber es war sehr lustig. Ein paar mal mussten wir wiederholen welche Postkarten denn jetzt nach Deutschland gehen soll und welche nach Argentinien. Den Plüschpanda nahmen sie leider nicht an, da sie keine internationalen Päckchen von diesem Postamt verschickten konnten. So waren bis zum Schluss alle unglaublich nett, wenn man die Grenzkontrolle nicht mitzählt. Dort wurde mein Pass von drei verschiedenen Leuten ewig lange durchgeblättert und ich dachte schon es gäbe irgendein Problem. Vielleicht weil wir nicht wie im Visaantrag angegeben von Kunming nach Bangkok ausgereist waren. Aber nachdem alle drei jeden Stempel in meinem Pass genau angeguckt und auch das Papier der Seiten genau geprüft hatten, durfte ich nach einer halben Stunde ausreisen. Damit ist das Kapitel China abgeschlossen, zumindest für dieses Jahr. 

Volvimos a al apartamento de Maud para armar nuestras mochilas, cocinar nuestros maíces que llevaríamos para el viaje. Nos gusto mucho Kunming y decidimos volver a China el próximo año a visitar el sur. Probablemente volvamos por mas tiempo a Kunming y volvamos a ver a Maud, ya que nos ofreció volver a quedarnos con ella y conocer a su novio.

Para irnos tuvimos que hacer de nuevo el largo viaje a la termina de buses. Al llegar salí para buscar al de comida para el viaje. Encontré algo de pan que nos serviría para comer al próximo dia con mermelada. Comimos los choclos y entramos a bus. Nuestros asientos eran de tipo cama. Pudimos dormir y el próximo dia cambiamos de Bus a uno que nos llevaría a la frontera con Laos. Era un buen momento para tomar mate, asi que en la estacion pregunto por agua caliente. Adoramos china por tener en todos lados agua caliente. 

Y hasta el final eran todo muy simpáticos si no contamos los oficiales de la frontera. 3 personas diferentes  miraron nuestros pasaportes, cada sello y hasta el papel. En un momento ya pensamos que había un problema, quizás porque no salimos del país como indicado para la viso de Kunming hacia Bangkok. Pero al final después de media hora nos dejaron salir.
Cerramos el capítulo de China, al menos por el año 2017 y quizás volvamos a reabrirlo en el 2018. Ahora sigue la ruta del comunismo hacia Laos!

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