jueves, 5 de octubre de 2017

Chengdu

Als einzige Touristen stiegen wir am Montagmorgen, den 19. September in den Bus nach Chengdu. Nach gar nicht langer Fahrt machten wir schon eine halbe Stunde Pause in einem kleinen Dorf. Vielleicht hatte der Fahrer noch nicht gefrühstückt. In den Bergen hing noch der Nebel und die Frau, die uns ein Kilo Äpfel verkaufte, lachte bei unserem Eintreffen, als hätte ihr gerade jemand etwas witziges erzählt.

Viajamos en bus el 19 de Sept. por la mañana. Dentro del bus éramos los únicos turistas. El camino monatañoso rodeado de picos altos verdes, cubiertos por niebla era similar al que se puede apreciar en el parque nacional Zhangjiajie. Al mediodía hacemos una pausa en un pueblo para almorzar. 




Die Fahrt führte uns durch eine beeindruckende, felsige Landschaft und wir fragten uns, ob wir nicht doch noch den Nationalpark in der Nähe von Songpan besuchen hätten müssen. Es ging stundenlang bergab, der Bus musste in den steilen U-förmigen Kurven jedes Mal fast komplett anhalten. Diese Schaukelei führte dazu, dass mehre unserer Mitreisenden sich übergeben mussten. Nicht so schön und ein Wunder, dass mir selbst nicht sehr schlecht wurde.

So zog sich die Fahrt in die Länge und an lesen war wegen der Übelkeitsgefahr auch nicht zu denken. Nach guten neun Stunden kamen wir in Chengdu an, wo es deutlich wärmer war als noch zuvor in den Bergen. Wir nahmen die Metro bis zum Nordbahnhof und hatten da eigentlich in eine andere Linie umsteigen wollen, die auf dem Plan eingezeichnet war. Die gab es aber nicht und so machten wir uns zu Fuß auf den Weg zu unserem Couchsurfinghost Vagur. Wir waren mal wieder ohne GPS, weil der Akku alle war, aber mit den Fotos vom Standort und den Passanten, die wir unterwegs fragten, kamen wir nach knapp 40 Minuten Fußmarsch am Ziel an. 

Vagur war noch nicht zu Hause, aber es machte uns Ifred, sein sympathischer Mitbewohner aus Benin auf. Wir waren ganz schön kaputt nach der langen Fahrt und liessen uns auf dem Sofa nieder. Wir unterhielten uns eine Weile mit Ifred und baten dann darum, duschen zu dürfen (in Songpan war am Morgen immer noch kein Wasser aus der Leitung gekommen). Während Ifred kochte, ruhten wir uns etwas aus und zum Essen kam eine chinesische Freundin von ihm vorbei, die aber wenig Englisch sprach. Später erzählte Ifred, dass es für ihn in China schwer ist eine Beziehung einzugehen. Die Chinesen sind Farbigen gegenüber sehr rassistisch. Sie würden zum Beispiel eher einen Europäer als Englischlehrer einstellen, der zwei Sätze Englisch spricht, als einen farbigen US-Amerikaner. Das hatte auch vor der Reise schon unser Chinesischlehrer gesagt. Ifred wurde vom Exfreund einer Freundin bedroht und suchte lieber das Weite, da er bei einer Auseinanderszung keine Hilfe der Polizei erwarten konnte. Bei einer anderen Freundin hatten ihn die Eltern des Mädchens per WeChat kontaktiert (in China anstatt WhatsApp genutzt) und angedroht es würde ihm was passieren, wenn er sich nicht von ihrer Tochter trennen würde. Das tat uns richtig leid, denn Ifred ist so ein lieber und positiver Mensch, den wir auf Anhieb mochten.   

Vagur blieb an diesem Abend bei seiner Freundin, überließ uns aber sein Bett.

Luego de 9hs llegamos a Chengdu. Otra vez en la gran ciudad, y por fin pudimos sacarnos nuestros abrigos al bajar del bus. Las temperaturas superaban los 28 grados. Otra vez tuvimos la suerte de encontrar Couchsufing. Vagur y su compañero de piso Ifred nos iban a recibir en su piso cerca de la universidad Jiotong de Chengdu. Llegamos en el metro hasta la estación norte y de ahi tuvimos un tramo de 30 minutos hasta llegar a la casa los chicos. 

Ifred, país origen de Benin, estaba en casa. Estábamos cansados, así que tomamos una ducha y después nos quedamos sentamos un rato en el sillón a conversar con Ifred. 

Él nos cuenta una realidad, de la que nosotros ya estábamos informados, pero no creíamos que era tan fuerte. En china las personas de color son muy discriminadas. Ifred podía comunicarse perfectamente en Chino. A veces escuchaba las cosas que decían en la calle sobre él. Nos dio un poco de pena oír  que el racismo en china era algo que todavía no está muy bien resuelto. También nos cuenta sobre algunos sus desventajas como extranjero de color. Cuando los padres de su ex novia se enteraron que salía con él, lo amenazaron. No le podía pedir ayuda a la policia, porque el estaba en desventaja al ser extranjero de color.

Un poco más tarde llega una amiga china de Ifred para cenar con nosotros. Ifred se había encargado de la cena. La comida estaba deliciosa. Entre ellos hablaban chino y nosotros pudimos comunicarnos con ella un poco en inglés. 


Am nächsten Morgen machten wir uns ganz früh auf den Weg zum Panda Breeding Reserve, Chengdus größter Akraktion (knapp 20km ausserhalb der Stadt). Nach drei Bussen kamen wir um acht dort an. Es war wichtig möglichst früh anzukommen, um die Pandas beim fressen zu sehen. Später werden sie träge und schlafen nur noch. 

Auf dem Weg zu den großen Pandas, kamen wir auch bei den Babys vorbei, die schliefen aber tief und fest. Danach war es ein zu niedliches Schauspiel wie der grosse Panda sich nach und nach immer mehr Bambuszweige schnappte und sie so wegknabberte. Wie ein riesiges Kuscheltier! 

La mañana siguiente fuimos a visitar la reserva Panda Breeding. Esta es la atracción más importante de Chengdu (queda localizada aproximadamente 20km afuera de la ciudad). Después de haber viajado con 3 buses distintos llegamos casi justo para cuando abrían las puertas. Este es el mejor momento para visitar la reserva, porque es cuando los pandas están más activos. Luego de comer y jugar se van a dormir a refrigeradas












Wir konnten uns fast nicht losreißen, setzten aber nach einer Weile unseren Weg um die Nachbargehege fort. Ein weiteres Highlight war ein junges Pandaquartett, dass wir in einem Gehege entdeckten. Als wir ankamen, plantschten sie noch in einem kleinen Wasserbecken weiter weg, gingen dann aber rüber zu einem Gerüst, um dort zu toben. Es so aus, als ob er kleinste am meisten erdulden musste. Ein Panda zog von unten in sein Fell verbissen und die anderen beiden nahmen ihn von oben und von der Seite in den Schwitzkasten. Es war total witzig anzuschauen. 

Después de ver por horas estas hermosas criaturas de dios encontramos a los pandas jóvenes que ya habían comido y se daban un baño con agua fresca para sacarse el calor. Después después del baño se pusieron a jugar y nosotros quedamos con la baba fuera de la boca viéndolos jugar, morderse, perseguirse. Era muy gracioso.





Es gab auch rote Pandas, aber die sehen eher aus wie Waschbären und wir fanden die richtigen Pandas viel besser. Am frühen Nachmittag hatten wir alles gesehen und gingen im "Bambus Restaurant" eine Kleinigkeit essen. Leider waren die mit Bambus gefüllten Dumplings aus und so bestellten wir gebratenen Bambus. Danach gab es noch ein Eis am See und wir ruhten uns eine Weile aus. 

Vimos también a los pandas rojos, que son muy parecidos a los mapaches. A nosotros nos gustaron mucho más los verdaderos pandas. Al mediodía fuimos al cine del parque a ver una película de los pandas. Fue tan tierna que la vimos dos veces y luego fuimos a almorzar al  "Bambus Restaurant" dónde comimos la comida de Pandas: Bambú, pero cocinada un poco más sofisticadamente.




Von den Pandas ging es dann zurück in die Stadt, wo wir noch den Peoples Park besuchen wollten. Dort angekommen wurden wir von einem dreizehnjährigen Jungen angesprochen. Er sprach Englisch als wäre er in den USA geboren, sagte aber er lebe in China. Er wollte uns Dinge zeigen, machte aber alles madig. Der Operngesang und Tanz, den viele ältere Herrschaften verfolgten sei Probaganda und ein Stück weiter würden Eltern auf dem Heiratsmarkt Handel mit ihren Kindern treiben. Von den Plakkaten, wo Eltern ihre Kinder vorstellen, hatte man uns ja schon im Zug erzählt, aber das Ausmaß war viel größer als wir uns das vorgestellt hatten. Wie ein Flohmarkt, nur dass zu den Füßen der Anbieter lauter weiße DIN A 4 Blätter lagen, wo Alter, Bildung und Wohlstand der Heiratswilligen und die Auswahlkriterien vermerkt waren. Kurios.

Unser junger Begleiter machte keine Anstalten uns zu verlassen und betonte der Peoples Park sei der hässlichste Park in Chengdu. Ich hatte irgendwann keine Geduld mehr und sagte, wir wären für einen romantischen Spaziergang gekommen, er wäre aber viel zu negativ. Nur ein bestimmtes "Es war nett dich kennenzulernen, wir sagen jetzt tschüss und wollen zu zweit weitergehen" konnte den jungen Pessimisten abschütteln. Es war mir zwar unangenehm, denn er war ja nur ein Kind, aber den Nachmittag wollte ich mich trotzdem nicht von ihm verderben lassen. Oder hatte jemand den Kleinen auf uns angesetzt?

Nach unserer "Flucht" liessen wir uns im Garten eines der Teehäuser nieder und hatten gerade angefangen Karten zu spielen, als sich uns ein Mann näherte. Er lud uns ein an seinen Tisch zu kommen und wollte uns Tipps geben, was man in Chengdu unternehmen kann. Wir waren erst misstrauisch, wechselten dann aber an seinen Tisch. Es war eine interessante Unterhaltung, aus der auch wieder hervorging wie wenig unbeschwert es die chinesische Jugend hat. Unser Gegenüber erzählte uns von seiner Tochter, die immer bis nach Mitternacht an ihren Hausaufgaben gesessen und es trotzdem nur auf eine drittklassige Uni geschafft hatte. In der Uni geht das strikte Lernen dann weiter, denn ohne guten Abschluss gibt es keinen guten Job, was die Zukunft aber auch die Partnerwahl beeinflussen kann. Da bin ich sehr dankbar für meine unbeschwerte Schul- und Studienzeit. 

Regresamos a la ciudad para visitar el peoples park. Paseando por el parque nos habla un chico de 13 años con su perfecto inglés muy negativo sobre China. Nos enseña en el parque los avisos de padres que buscaban novio para sus hijas. En hojas plastificadas se encontraban descripciones de sus hijas y los requisitos que debían tener sus candidatos por ejemplo: casa, dinero, un buen trabajo, etc. Es muy tradicional que los padres les busquen novios a sus hijas, ya que ellas no tienen tiempo para eso. Cansados de pasear por el parque con este chico negativo, le pedimos que se retire y nos deje continuar nuestro paseo romantico. 

Paramos para tomar un te en las casas tradicionales de té del parque. Enseguida se nos pone a hablar otro chino en inglés. Este era más amigable y nos invita a tomar té a su mesa. Con el pasamos el resto de la tarde charlando sobre China, sus sistema de salud, educación, vida laboral entre otras cosas.   






Zheng gab uns noch den Tipp die Kuanzhaixiangzi Gassen zu besuchen,  die ganz in der Nähe waren. Auf dem Weg dorthin fiel mir in einem kleinen Lokal das Bild eines Dumplings ins Auge und wir fragten ob es auch eine vegetarische Version gäbe. Es gab sie und so bestellten wir einen Teller. Die Bedienung war verwundert, dass wir nicht mehr bestellten, aber wir wollten erstmal probieren. Die Dumplings wurden frisch zubereitet und waren ein Gedicht, worauf wir noch eine sehr gute Nudelsuppe bestellten. Leider konnten wir uns wie immer nicht ausreichend verständigen, aber der Mann der Bedienung und die alte Köchin waren zu niedlich und nett. Als wir zahlten gab es nicht genug Wechselgeld und uns wurden 2 oder 3 Yuan zu viel rausgegeben. Wir wollten ihnen den 5 Yuan-Schein zurückgeben, aber sie nahmen ihn nicht an. Wieder mal ein kleiner Höhepunkt unserer Reise. Diese Momente, wo man zwar nicht viel sagen kann, aber das Miteinander so herzlich ist, sind genauso wichtig wie die Sehenswürdigkeiten. Wir machten noch ein paar Fotos zusammen und gingen beseelt weiter. 

Este hombre nos da un consejo de dónde podríamos pasar el resto dela noche. Y de camino a estas calles que nos recomienda teníamos vemos un local de comida. Nos quedamos mirando el cartel, porque vemos que hacían dumplings.Desde que llegamos a Chengdu queríamos comer dumplings vegetarianos. Una señora muy amablemente nos hace señas para entrar y como no nos animos a pedir toda la cena, por si no nos gustase, sólo pedimos unos dumplings vegetarianos. La señora no entendía nuestra estrategia de pedir poco para probar y pensaba que nos ibamos a quedar con hambre...  La cuestión es que estaban riquísimos! Un cocinero nos viene a tratar de explicar de qué habría 3 dumplings más ya cocinados, le dijimos que gusto los comeríamos. Y entonces si nos animamos a pedir una sopa de fideos. La comida era una delicia y los cocineros eran tan simpáticos como nunca! 





Die Gassen begeisterten uns auch. In den traditionellen Häusern, gab es interessante Geschäfte, Bars oder Restaurants. Wir guckten fast überall mal rein, um die Gebäude von innen zu bewundern. Wenn wir nicht noch so lange unterwegs wären, hätten wir jede Menge eingekauft. So gönnten wir uns nur ein sehr leckeres Eis. Witzig waren auch die vielen Ohrsäuberer, die auf Kundschaft warteten. Sie klimperten mit ihren langen silbernen Gerätschaften und es gab tatsächlich jeden Menge Leute, die sich die Ohren sauber machen liessen. 

Luego de la cena nos fuimos a las calles que nos habían recomendado. Dos peatonales muy pintorescas con comercios muy agradables. Una de las profesiones que ya habíamos visto en el Peoples park es la de "destapa orejas ú "otorrino callejero". Una persona pasaba chasqueando unos palillos de metal. Así ofrecía a la gente destaponamiento. Yo ya me lo habia hecho antes del viaje, sinó me lo hubiera hecho.



Am Ende der zweiten Gasse erwarte uns direkt eine U-Bahnstation. Ein perfekter Tag!  Wir fuhren zum Nordbahnhof, wo wir schon mal die Fahrkarten für den nächsten Tag kaufen wollten. Von dort ging es dann wieder zu Fuß bis zu unserer Unterkunft. Obwohl ich diesmal nicht meinen schweren Ruckack auf dem Rücken hatte, kam mir der Weg noch länger vor als am Tag zuvor. 

Kurz nach uns kam auch unser Host Vugar nach Hause. Er stammt aus Aserbaidschan und studiert in China. Wir unterhielten uns sehr angeregt und waren begeistert von seiner Gastfreundschaft. Weil wir keinen Schlafsack mithatten, schenkte er uns einen und auch eine Isomatte. Auch einen Tüte getrocknete Zitronen sollten wir mitnehmen. Bei Ifred und Vugar merkte man gleich, dass sie aus Ländern kommen, wo Gastfreundschaft noch viel selbstverständlicher ist als bei uns. Wir konnten Vugar auch nicht davon überzeugen, in seinem Bett zu schlafen. Er blieb auf dem Sofa und wir schliefen eine weitere Nacht in seinem Bett. Witzig auch, dass Vagur ein riesiger Borussia Dortmund Fan ist, was auch seine Tätowierung zeigt :)

Am nächsten Morgen verabschiedeten wir Vagur und luden ihn zu uns nach Barcelona ein. Falls er für seinen Doktor nicht in China bleibt, wollen wir ihn gern in Aserbaidschan besuchen. Eine Weile später stand Ifred auf und machte uns etwas zum Frühstück. Die süßen Erdnüsse in einer dicken wabbeligen Reishülle (quasi wie ein süßer Dumpling) waren aber eher gewöhnungsbedürftig. So hatte ich grossen Hunger, als wir um 12 zusammen runtergingen, um vor unserer Abreise noch eine Kleinigkeit zu essen. 

Anschliessend bestellte und Ifred ein Taxi, das uns zum Bahnhof brachte. Um drei ging unser Zug nach Emei, wo wir nach nur drei Stunden ankamen.

Al final de la calle teníamos el metro que nos dejaría en la estación norte de Chengdu. Ahí compramos lo tickets de tren a Emei para continuar nuestro viaje para tarde del siguiente día.
En la casa nos encontramos por primera vez con Vagur. Su país de origen es Aserbaijan, y si todos en ese país son como él nos gustaría ir a conocer. Él, como había estado de lo de su novia y nos ofreció su cama para dormir. Vagur es un fan del Borussia Dortmund y lo tenia tatuado en su pierna. Una persona genial, nos quedamos chalando con el el resto de la noche y nos ofreció todo... Nos regalo su bolsa de dormir, porque nosotros no teníamos una y dijo seguro que la ibamos a necesitar. Nos quería dar mas cosas, pero no podríamos aceptar tanta generosidad.  Nos quería dar su aislante, y no me acuerdo cuantas cosas más...  Esa noche el durmió en el sofá,  para que nosotros podamos dormir en su cama. Nos daba vergüenza aceptar estas cosas, pero lo hacia de corazón, y se lo aceptamos esperando algún momento podes hospedarlo tan amablemente a él también. 
El dia próximo día almorzamos con Ifred, nos despedimos de el y nos invita un taxi hasta la estación de trenes. Vamos a extrañar esta gente!

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