jueves, 7 de septiembre de 2017

Zhengzhou

Am Freitag (01.09.2017) brachen wir um 10 Uhr zum Westbahnhof auf. Es war gut, dass wir eine knappe Stunde eher da waren, denn in der Wartehalle für Gleis fünf hatte sich schon eine lange Schlange gebildet. Am Bahnsteig angekommen fanden wir schnell unseren Wagon, verstauten unsere grossen Rucksäcke auf der Ablage über uns und schauten uns um, wer noch so mit uns mitfahren würde. Schnell wurden wir von einer jungen Chinesin angesprochen, warum wir uns nicht setzten würden und wir erklärten, dass wir nur Stehplätze hätten. Schnell kamen wir ins Gespräch, denn ihr Englisch war hervorragend (sie macht einen Master als Chinesischlehrerin für Ausländer). Sie erzählte uns von den zehn Monaten, die sie als Chinesichlehrerin in Thailand gearbeitet hatte und zeigte uns Bilder von ihren Schülern und Festivitäten. Nach ihrem Abschluss würde sie gern als Lehrerin in den USA arbeiten. Unterwegs war sie, um Freunde im 21 Stunden entfernten Guangzhou zu besuchen. Eine weite Reise für 4 Tage. Sie selbst stammt auch aus dem Süden, aber macht in Peking ihren Master. Sie musste sich an die neue Stadt gewöhnen, denn das Essen und die Gepflogenheiten sind deutlich anders als im Süden. Sie erzählte uns auch, dass die jungen Chinesen wenig Zeit haben und das gilt auch für die Partnersuche. Aus diesem Grund helfen die Eltern aus und erstellen Anzeigen in den sie ihre Kinder vorstellen (Grösse, Gewicht, Beruf...) und die gesuchten Kriterien angeben. Da könne schon ein Zentimeter zu wenig dafür sorgen, dass man nicht in Frage kommt. Für uns kurios! Männer ohne eigene Wohnung oder eigenes Haus hätten es auch schwer. Es gibt in China durch die Einkindpolitik und die Präferenz für Jungen generell mehr Männer als Frauen. Unsere neue Freundin hat noch einen älteren Bruder und ihre Eltern mussten eine Strafe zahlen, weil sie noch ein zweites Kind bekommen haben. 

Sie hatte auch diverse Fragen an uns, an die ich mich gar nicht mehr erinnere und so unterhielten wir uns die die ganze Fahrt. Ab und zu übersetzte sie ein paar Dinge für andere Mitreisenden, die uns auch von ihrem Essen anboten. Als Chinesischlehrerin brachte sie uns natürlich auch ein paar neue Vokabeln bei und als wir uns nach 7 Stunden verabschiedeten, bat sie sogar noch jemanden, der auch ausstieg, uns bitte zum Fahrkartenschalter zu bringen. Das war wirklich sehr hilfreich, denn der Bahnhof in Zhengzhou ist ein sehr wichtiger Knotenpunkt im Land und dementsprechend gross. Diesmal klappte es auch mit den Sitzplätzen :)

El viertes 1 de septiembre nos despertamos temprano para viajar a Zhengzhou. Teníamos ya comprados los únicos billetes disponibles, los cuales no tenían asiento, así que seria nuestra primera experiencia viajando parados en un tren en China. Llegamos con anticipación a Beijing west train station, compramos en una panadería algo dulce para el camino, y nos pusimos ya en la fila que había para el control de acceso al tren.

Dentro del los vagón se podían apreciar mayoritariamente gente joven, ya que era el ultimo fin de semana antes de que empezaban las clases. Una joven china nos empieza a conversar y a nuestra suerte pasamos de estar parados en un tren lleno de desconocidos a hacernos parte de su grupo y a tener una muy interesante charla acerca de su cultura, aprendimos con ella nuevas palabras en chino, de su forma de vivir y hasta que nos seden lugar para que podamos estar todos sentados. 

Nosotros solo viajábamos 7hs, pero ella iba al la provincia de Cantón, así que viajaría 21hs. Entre tantos temas de conversación nos cuenta que su padre tuvo que pagar una multa al estado por haber tenido el segundo hijo. En la época que nació, el estado chino reglamentaba la cantidad de hijos que una pareja podía tener. Y también nos cuenta que el género por preferencia era el masculino. Muchas parejas optaban por no dejar nacer al bebe, si iba a ser una mujer. 

Otras de las curiosidades que nos cuenta es que los jóvenes están muy ocupados estudiando ó trabajando, así que los padres les consiguen citas. Ellos escriben carteles con las cualidades que la hija/o busca en su pareja: Altura, peso, estudios. 
Hoy en día los padres siguen armando un poco las parejas de los jóvenes y nos contaban que un buen punto a favor es si la pareja ya posee una casa.

El tiempo paso muy rápido, casi llegando a nuestro destino ella le pide a un señor en el tren que nos acompañe a comprar nuestro próximo Ticket de tren para nuestro próximo viaje. Esta vez conseguimos asiento!!!



Unsere eigentlich gebuchte Unterkunft hatten wir im letzten Moment noch storniert, obwohl wir die erste Nacht trotzdem bezahlen mussten. Aber nachdem unser Hotel in Peking schon so lala gewesen war, obwohl die Bilder top aussahen, hatten wir keine Lust auf eine Unterkunft, wo schon die Bilder eher mäßig aussahen. Außerdem fanden wir die Bilder vom Capsule Hostel lustig und es lag nah am Bahnhof. So stiefelten wir mit unseren Rucksäcken los, nur unterbrochen durch ein kurzes Federballspiel, zu dem Kevin von einem Chinesen eingeladen wurde. In Zhengzhou hatten wir noch mehr als in Peking das Gefühl im trubeligen Asien angekommen zu sein. 

Als wir an der Stelle ankamen, wo sich laut GPS unser Hostel befinden sollte, konnten  wir nichts entdecken. Zwischen zwei riesigen Wohntürmen (über 30 Stockwerke), in denen die Geschäfte unten teilweise leer standen, war kein Schild zu finden. Wir wollten schon wieder zurück zur Strasse gehen, um woanders zu schauen, als uns ein Franzose ansprach, ob wir das Hostel suchten. Im war es am ähnlich gegangen und er hatte das Hostel auch nur mit Hilfe gefunden. Eine Nacht hatte er sogar in einem anderen Hotel schlafen müssen, weil ihn der Pförtner (wenn man das so nennen kann), den er gefragt hatte, wieder weggeschickt hatte. So ganz offiziell schien unsere Unterkunft nicht zu sein. Er nahm uns also mit in den einen Wohnturm und schon standen wir mit chinesischen Nachbarn im abgerockten Fahrstuhl bis wir im 6. Stock ausstiegen. Alleine hätten wir das nie im Leben gefunden! Wir hatten bei Booking auch ein paar sehr nette Hotels gesehen, die wir gern gebucht hätten, aber die waren nur für Festlandchinesen. 

Nachdem uns von einem chinesischen Mitbewohner (an der Rezeption trafen wir niemanden an) zwei Kapseln zugewiesen wurden, gingen wir mit unserem französischem Retter noch etwas essen. Wir saßen das erste Mal wieder auf den kleinen Hockern auf der Strasse und die Bestellung ohne Fleisch hatte auch geklappt. Wahrscheinlich weil unser Chinesischlehrer im Unterricht gesagt hatte, er würde nie an den Ständen auf der Strasse essen, weil er dem Öl nicht traut, hatte ich nach dem Essen auch das Gefühl, mein Bauch würde etwas leiden. Wir tauschten uns noch etwas übers Reisen aus und dann ging es für Olivier zum Bahnhof und für uns in die Kapsel.

Habíamos cancelado nuestro Hotel, ya que las fotos se veían medio pelo. Después de la experiencia de nuestra habitación en Beijing, queríamos dormir en un lugar un poco mejor. Así que optamos por reservar un alojamiento en un Hostel de Cápsulas. 
Saliendo de la estación de tren vamos para nuestro alojamiento, y unos jóvenes me que jugaban bádminton me invitan a jugar, así que hacemos una pausa para que intercambiar algunas palabras con ellos y seguimos con el GPS a nuestro Hostel. 
Llegamos a lugar donde nos indicaba que estaría y no lo vemos por ningún lado. 

Dando vueltas y vueltas solo vemos edificios altos, en unas calles poco atractivas, nos cruzamos con Olivier. Nos pregunta si estábamos buscando el Hostel y nos llevo a él. Nos cuenta que para él fue casi imposible encontrarlos. Cuando lo buscaba el portero del edificio que le dijo acá no hay ningún Hostel y se fue a los edificios vecinos a buscarlo. En uno de los edificios había un piso completamente abandonado y hasta que pensó dormir ahi.  

Subiendo al Hostel de cápsulas en el ascensor me pregunta de donde soy y me dice eres muy guapo. Los chinos en China son lo más! 

Fuimos a cenar con Olivier a un puesto de la calle barato y aceitoso. Este fue mi reencuentro con el Asia que tanto extrañaba. Estar sentado en esas sillitas, rodeado de puestos de comida,  ver circular bicicletas y motos en todos los sentidos posibles, carteles luminosos.

Después de la comida nos despedimos de Olivier porque seguiría viajando, quedamos sorprendido de que solo viajaba con una mochila de día. 











Mein Hals hatte in Peking schon etwas gekratzt, aber nächsten Morgen fühlte ich mich dann richtig krank und so ließen wir den Tag langsam angehen und gingen erst um drei Uhr aus dem Haus. Um halbfünf waren wir mit den Eltern von Mengchi verabredet, mit der Kevin in Hamburg bei St. Pauli Tischtennis gespielt hat. Sie kommt aus einer Tischtennisfamilie und Kevin wollte es sich natürlich nicht nehmen lassen auch mal in China Tischtennis zu spielen. (Da fällt mir noch der "Witz" ein, den man uns im Zug erzählt hatte. Es ist für einen chinesischen Tischtennisspieler leichter Olympia zu gewinnen, als einen nationalen Wettstreit.) 

Vor unserer Verabredung versuchten nochmal eine SIM-Karte zu kaufen, aber man gab uns zu verstehen, dass wir dafür einen chinesischen ID bräuchten. 
Mengchi hatte uns den Treffpunkt mit den Eltern auf chinesisch geschickt, damit wir ihn einem Taxifahrer zeigen konnten, aber wir wollten es erstmal mit dem Bus versuchen. Leider hatten wir selbst den Ort nicht auf der Karte finden können. Auf der Strasse fragten wir eine Frau und sie suchte uns die Busverbindung raus. Wir fanden den Bus und im Bus war ein junger Soldat so nett und zeigte uns auf der Anzeige, wo wir aussteigen mussten. Via google translater unterhielt sich Kevin noch weiter mit ihm bis er aussteigen musste. Es sind wirklich alle sehr nett und hilfsbereit hier! 

Bei sehr dichtem Verkehr ging es nur sehr langsam voran und wir hatten schon Angst viel zu spät zu kommen. Als wir endlich unsere Haltestelle erreicht hatte, stiegen wir in einen anderen Bus um, hatten uns aber vertan und mussten so an der nächsten Haltestelle wieder aufsteigen. Zum Glück fanden wir schnell ein Taxi (auch wenn die ersten beiden, die wir fragten, uns nicht mitnehmen wollten.) und kamen mit nur 10 Minuten Verspätung am Treffpunkt an.  Dort erwarteten uns schon Wang Ying (Mutter) und Wang Liang Yhuan (Vater von Mengchi).

Vom Treffpunkt fuhren wir noch ein Stück mit dem Auto zu der Schule wo die Familie regelmäßig trainiert. Kevin verlor gegen drei Familienmitglieder konnte aber eine Partie gegen jemanden, der nicht zur Familie gehörte gewinnen :) 
Eine unglaubliche Erfahrung für Kevin! Ich unterhielt mich in der Zwischenzeit nett mit der Frau von Mengchis Bruder. Sie mag den europäischen Lebensstil, weil wir mehr Zeit haben. Sie erzählte, dass in China zwischen Arbeit und Familie keine Zeit ist mal einen Tee oder ein Bier trinken zu gehen. 

La próxima mañana Chris se levanta ya un poco enferma así que decidimos quedarnos en el Hostel hasta que nos juntemos con los padres de Mengchi  a jugar tenis de mesa. 
Por la tarde salimos a tratar de compra una tarjeta SIM. Al parecer no estaba acostumbrados a turistas en ese Zhengzhou, ya de por si nos miraban todo el tiempo, y hasta pidieron sacar fotos con nosotros, así que menos iban a saber era como vender una SIM para turistas. Frustrado preguntamos como llegar a la dirección donde nos pasarían a buscar los padres y subimos al bus.  En el bus le pregunto (con google translator) a un chico sentado al lado mío donde bajar y muy simpático me empieza a escribir (él con su traductor y yo con el mío), iniciamos una amistad en el bus hasta que se bajo, vuelvo a insistir lo simpáticos que son en China.

Al bajar del bus, ya con un poco de demora nos subimos a otro bus pensando que este nos acercaría y nos equivocamos asi que pedimos por favor bajar y terminamos viajando con un taxi los últimos 10 minutos hasta llegar a la estación de buses donde nos estarían Wáng Ying (mama Mengchi) y Wáng Liang Zhuan (papa).

Nos llevaron a su club donde ellos entrenan, y ahí conocimos a su familia. Me hicieron jugar con cada uno de ellos. Todos los integrantes de la familia me ganaron =). Solo pude ganarle a uno que no era de la familia. Fue una experiencia increíble!  







Danach luden uns die Eltern noch zum Essen ein, wahrscheinlich eines der besten Lokale, in denen wir je gegessen haben. Es sah alles sehr luxuriöse aus (wie ein Hotel), da kamen wir uns in unseren Trekkinghosen und grossen Wanderschuhen etwas komisch vor, aber die meisten anderen Leute waren auch recht normal gekleidet. Wir fuhren mit dem Aufzug nach oben, wurden in ein separates Esszimmer geführt und nahmen an einem großen runden Tisch Platz. Zusammen mit zwei Bedienungen suchte Mama Wang aus der Speisekarte aus. Die Tatsachte, dass wir Vegetarier sind, hatte die Sache anscheinend etwas verkompliziert. Papa Wang schenkte Kevin ein Päckchen Zigaretten und die beiden rauchten. Anschließend gingen die beiden zur Toilette, um sich die Hände zu waschen, und als sie wieder da waren, gingen Mama Wang und ich. Nachdem man uns Tee eingeschenkt hatte, wurden die ersten Teller auf der grossen, gläsernen Drehplatte unseres Tisches abgestellt. Alles war super lecker und man half uns, falls das Auftun mit den Stäbchen nicht immer so glückte :) Papa Wang sorge dafür das Kevins Teller immer voll war. Wir versuchten uns für das tolle Essen und die besondere Erlebnis sie zu treffen zu bedanken, aber natürlich fehlten uns die Worte. Mit Hilfe unserer Notizen aus unseren Chinesischstunden und mit dem Übersetzer von Google kommunizierten wie so viel wie möglich. 

Los padres nos invitaron a cenar, tal vez uno de los mejores lugares que haya comido. La decoración era muy lujosa del hotel al que fuimos a cenar. Al entrar nos dio un poco de vergüenza entrar con nuestra ropa de senderismo, pero al parecer la gente iba vestida bastante relajada. Tomamos el elevador junto a dos empleados. En uno de los pisos se detiene el ascensor y fuimos llevados por una empleada a una habitación privada donde cenamos. Al entrar se apreciaba una mesa redonda grande con un plato giratorio de vidrio en el centro. Seis sillas amplias, con un respaldo alto  rodeaban la mesa. Todo era muy elegante. Mama Wáng escogió,  junto a una de las dos empleadas que estaría a nuestro servicio durante la cena, los platos que serian servidos. Mientras papa Wáng me ofrece cigarros y me regala un paquete de cigarrillos. Antes de comenzar la cena papa Wáng y yo vamos al servicio a lavarnos las manos, a continuación mama Wáng y Christine hicieron lo mismo. Fuimos servidos con Té y luego de eso fueron llegando los platos, que fueron apoyados sobre el gran plato giratorio. La comida era riquísima, abundante y muy profesionalmente presentada. Papa Wáng se encargaba de que mi plato este siempre repleto. Nosotros intentábamos agradecernos por la cena y el gran gesto que estaban teniendo con nosotros, pero por supuesto nos faltaban las palabras.  Sacamos nuestros cuadernos con las notas que habíamos aprendido en clase de chino y con el traductor tratamos de hacerlo posible.


Nach dem Essen dachten wir, dass man uns direkt ins Hostel fahren würde, aber die Eltern machten sogar noch eine Fahrt mit uns zu einem besonderen Ort der Stadt. Mit uns flanierten viele junge Leute oder Familien um den angelegten See mit Blick auf einen beleuchteten Turm (wahrscheinlich ein Hotel). In der Nähe war auch die Oper und ich glaube die Messehallen. Alles sehr modern und sehr gross. Nach dem guten Essen und dem Spaziergang wurden wir dann langsam müde und wurden zu unserer Unterkunft gefahren. Wir sind sehr dankbar für diese einmalige Erfahrung!

Luego de la cena pensábamos que íbamos a ser llevados a casa, pero nos quisieron hacer un paseo con nosotros en uno de los puntos más atractivos de la ciudad. El lugar a donde nos llevaron tenía una vista explendida de uno de los edificios más emblemáticos de la ciudad y además estaba rodeado por agua, así que dimos un paseo hasta que estábamos cansado y nos llevaron a casa. Estamos enormemente agradecidos por esta increíble experiencia. 




4 comentarios:

  1. Ihr schreibt so schön. Das war gerade meine morgendliche Lektüre vorm Aufstehen.
    Wie ist eigentlich eure geplante Route in den nächsten Monaten?

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    1. Freut, dass dir der Blog gefällt. Da hast du heute weitere Lektüre bekommen : )
      Von China wollen wir nach Laos und von dort über Thailand nach Myanmar. Im November wollen in Nepal sein and danach geht es nach Indien. Euch geht es hoffentlich gut !
      Un abrazo

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  2. Me encanta que en China sean tan simpáticos con vosotros! Un abrazo (Josep)

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    1. Si, hace unos días un hombre nos explicaba como llegar al hostel y como no le entendimos nos dijo: suban al auto y nos llevo.

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